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Weltcup Männer Zu viel Regen: Verkürzte Strecke in Adelboden

Der Riesenslalom-Klassiker am Samstag in Adelboden findet verkürzt statt. Aufgrund anhaltender Regenfälle muss der Start am «Chuenisbärgli» etwas nach unten verschoben werden.

Legende: Video Start in Adelboden wird nach unten verschoben abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
Aus sportaktuell vom 07.01.2016.

Adelboden gibt am Donnerstagnachmittag ein tristes Bild ab. Zwar sind die Hänge mit ein wenig Schnee bedeckt. Aber es regnet. Und zwar heftig. «Die Piste war heute morgen rennbereit – obschon es in der Nacht 5 bis 7 cm Neuschnee gegeben hat», erklärt Rennleiter Hans Pieren. «Aber kurz vor dem Mittag kam der Regen.» Selbst im Startbereich ging der anfängliche Schnee in Regen über.

Wir brauchen eine klare Nacht mit Minustemperaturen. Dann wäre die Piste pickelhart.

Dies hat Konsequenzen: Der Riesenslalom-Klassiker wird am Samstag wie befürchtet nicht auf der gesamten Länge ausgetragen werden können. «Wir mussten unsere Ressourcen bündeln», erklärt Pieren. Deshalb werde der Start etwas nach unten versetzt und die ersten 3 Tore gestrichen. So fallen rund 30 Höhenmeter und 90 Meter an Distanz weg.

Prognosen stimmen zuversichtlich

Für die Nacht auf Freitag hofft Pieren auf kalte Temperaturen ohne Niederschlag. «Wir brauchen eine klare Nacht mit Minustemperaturen. Dann wäre die Piste am nächsten Tag pickelhart.» Alles liege in der Hand der Natur. Aber er sei zuversichtlich, so Pieren. «Die Prognosen für Samstag sind eigentlich gut.»

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 3.1.16, 18:10 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Michel, 1723 Marly
    Ist doch wahnsinnig geil, die Skifahrer durch den Pflotsch pflügen zu sehen - vielleicht wird da eine Marktlücke entdeckt.
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  • Kommentar von Urs Dupont, Thalwil
    Das ganze Theater mit diesem Profi(t)sport ist sowieso höherer Blödsinn. Statt die Leute zu motivieren, selber Sport zu treiben, werden sie zur Passivität animiert. Zudem, überall wird postuliert, sorgsam mit der Umwelt umzugehen und hier werden für Brot und Spiele tausende von Tonnen Schnee und zig tausend Fans (mehrheitlich per Auto) herangekarrt. Das CO2 lässt grüssen. Unter dem Strich bringt's auch für den Tourismus nichts, denn immer mehr Leute meiden Orte, denen die Umwelt Wurst ist.
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  • Kommentar von Hans Almen, Bern
    Einmal mehr ziemlich schwacher CH-Journalismus. Dauernd steht das Thema "verkürzte Strecke" im Vordergrund, (es geht momentan um ca. 90 Meter) statt das Positive herausstreichen; die Rennen KÖNNEN durchgeführt werden! Den fleißigen Ökologie-Predigern wünsche ich einen kalten Winter, den Wintersportfreunden tolle Rennen und schöne Skitage.
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