Bezina verzichtet auf Trainingscamp für Olympia

Goran Bezina ist überraschend nicht in das Trainingscamp der Schweizer Eishockey-Nati für Olympia eingerückt. Der Genf-Verteidiger verzichtet damit freiwillig auf eine mögliche Olympia-Teilnahme.

Goran Bezina verzichtet auf die teaminterne Ausscheidung mit ungewissem Ausgang.

Bildlegende: Keine Lust Goran Bezina verzichtet auf die teaminterne Ausscheidung mit ungewissem Ausgang. Keystone

Obwohl die Chancen, für den verletzten Philipp Furrer nachnominiert zu werden, nicht allzu schlecht standen, verzichtet Goran Bezina aus freien Stücken auf die Bewerbung um das Olympia-Ticket. Hintergrund sind offenbar die Selektionsregeln des IOC.

Ungewissheit durch Selektionskriterien

Für das Olympia-Turnier, das am 12. Februar startet, kann Nati-Trainer Sean Simpson nur verletzte Spieler noch austauschen. Wird ein Spieler dem IOC als verletzt gemeldet, müssen Swiss Ice Hockey und Swiss Olympic innerhalb von 24 Stunden einen Ersatz selektionieren. Deshalb wird Simpson erst im letzten Moment entscheiden, wer Furrer ersetzt. Letztmöglicher Termin ist der 10. Februar. Die Ungewissheit von einer Woche wollte Bezina offenbar nicht auf sich nehmen.

Im Rennen um Furrers Platz bleiben damit die Verteidiger Luca Sbisa, Eric Blum, Patrick Geering, Robin Grossmann und neu auch der Zuger Tim Ramholt, der für Bezina nachnomiert wurde.