Zum Inhalt springen

Sotschi Die ersten Winterspiele in Russland sind eröffnet

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitagabend die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi für eröffnet erklärt. Die olympische Flamme wurde gemeinsam von Wladislaw Tretjak und Irina Rodnina entzündet.

Legende: Video Zusammenfassung Eröffnungsfeier («Sotschi aktuell», 07.02.14) abspielen. Laufzeit 5:42 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 07.02.2014.

Um 22:26 Uhr Ortszeit sprach der russische Staatspräsident Wladimir Putin die traditionelle Eröffnungsformel in der Landessprache. Eine knappe halbe Stunde später wurden die ersten Winterspiele in Russland auch «symbolisch» eröffnet.

Die Ehre, die olympische Flamme zu entzünden, fiel der ehemaligen Eiskunstläuferin Irina Rodnina und dem ehemaligen Eishockey-Torhüter Wladislaw Tretjak zu.

Legende: Video Die olympische Flamme wird entzündet («Sotschi direkt», 07.02.14) abspielen. Laufzeit 1:50 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 07.02.2014.

Zuvor war die Fackel von Tennisspielerin Maria Scharapowa, Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa, Ringer Alexander Karelin und Gymnastin Anna Kabajewa durch das Stadion getragen worden.

Russische Träume

Die knapp dreistündige Eröffnungszeremonie im Fisht-Stadion vor rund 40'000 Zuschauern stand unter dem Motto «Dreams of Russia» und war eine Zeitreise durch die russische Geschichte.

Ein Höhepunkt der Show war wie immer der Einmarsch der Nationen. Bemerkenswert: Die Sportler kamen aus einem doppelten Boden im Innenraum des Stadions.

Ammann als Fahnenträger

Als 83. von insgesamt 88 Nationen lief die Schweizer Delegation mit Fahnenträger Simon Ammann in das weite Rund des Fisht-Stadions.

Legende: Video Einmarsch Schweiz («Sotschi direkt», 07.02.14) abspielen. Laufzeit 0:51 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 07.02.2014.

Der viermalige Goldmedaillengewinner hatte bei den Winterspielen von 2006 und 2010 auf die Ehre, die Schweizer Flagge ins Stadion tragen zu dürfen, aus freien Stücken verzichtet. Philipp Schoch (2006) und Stéphane Lambiel (2010) konnten damals profitieren.

98 Entscheidungen in 16 Tagen

Rund 2900 Sportler aus aller Welt nehmen an den bis zum 23. Februar dauernden Spielen teil und kämpfen in 98 Disziplinen um Edelmetall. Am Samstag werden die ersten 5 Medaillensätze vergeben.

Die letzten Fackelträger bei Winterspielen seit 1980

2014 Sotschi Irina Rodnina (Eiskunstlauf) und Wladislaw Tretjak (Eishockey)
2010 Vancouver Wayne Gretzky (Eishockey)
2006 Turin Stefania Belmondo (Skilanglauf)
2002 Salt Lake CityUS-Team 1980 (Eishockey)
1998 Nagano Midori Ito (Eiskunstlauf)
1994 Lillehammer Kronprinz Hakon
1992 AlbertvilleMichel Platini (Fussball) und Francois-Cyrille Grange (Schüler)
1988 Calgary Robyn Perry (Schülerin)
1984 Sarajevo Sandra Dubravcic (Eiskunstlauf)
1980 Lake Placid Charles Morgan Kerr (Breitensportler)

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Schwarb, Ueken
    Ich brauche nicht katholisch zu sein, um in den Himmel zu kommen, ich muss kein Veganer sein, um ein Tierfreund zu sein und ich brauche keine Olympiashow, um selber Sport zu treiben und gesund zu leben. Wer's braucht, soll seine Zeit vor dem Fernseher verbringen, ich bin lieber draussen (ohne Handy auf Dauerbetrieb) und kann auf das Ganze gut verzichten. Also nehmt's ein Bisschen easy und macht, was euch gut tut.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von r. klaus, gümligen
    Wie kann man eine solche Politik unterstützen? Weil wir eben nicht besser sind als die, die es tun.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn wieder einmal olympische Spiele in der Schweiz durchgeführt würden und hier der Traum verwirklicht würde: von menschlichen, sportlichen Wettkämpfen, die der Sache dienen und nicht von übermässigem Prunk und Korruption geprägt wären, wo nicht die oberste Elite, sondern die Leistungen der SportlerInnen beleuchtet würden, wo bei den Vorarbeiten Rücksicht auf die Umwelt und die Arbeitsbedingungen der Handwerker genommen würden. Eben SCHWEIZER TRÄUME!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      Sehr geehrte Frau Ziegeler, aus due Schweiz ist kein Superland auch wir haben unsere laichen im Keller, ich finde es anmassend immer zu Meinen wir wären Besser. Es liegt vieles im Brach in Russland, doch auc in andern Ländern. Doch die Geschichte lehrt uns, das es immer zeit brauct für Veränderungen, und es giebt immer wieder Rückschritte das heisst aber nicht das man Länder verdammen sollte, Sie brauchen Zeit.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marina Marishina, Zürich
      Viel Erfolg!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen