Katrin Müller: Auf Umwegen ins Rampenlicht

Im langen Schatten von Fanny Smith blieb Katrin Müller oft nur die undankbare Rolle, das «Mannschaftsergebnis abzurunden». Dies änderte sich in dieser Saison grundlegend: Die Tessinerin mit Deutschschweizer Wurzeln sorgt selber für die Schlagzeilen.

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Bildlegende: Im Fokus Katrin Müller zählt in dieser Saison zu den begehrtesten Motiven auf der Ski-Cross-Tour. Keystone

Eine unauffällige Platzfahrerin war Katrin Müller nie. Mit ihrem risikoreichen - und entsprechend spektakulären - Fahrstil gehörte die gebürtige Dielsdorferin, die in Airolo aufgewachsen ist, schon lange zu den Attraktionen auf der Ski-Cross-Tour.

Rechtzeitig zur Olympia-Saison kommt zum Spektakel nun auch die sportliche Konstanz: Die zweifache Saisonsiegerin und Zweitplatzierte im Gesamtweltcup zählt in Sotschi zu den grössten Schweizer Medaillenhoffnungen.

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Katrin Müller gewinnt Skicross-Weltcup in Val Thorens

0:38 min, aus Tagesschau vom 15.12.2013

Bald schon nationale Berühmtheit?

Ein Traum, der für die jugendliche Müller noch weit weg war. So startete die Tessinerin ihre Sportlerkarriere bei den Alpinen, zum absoluten Durchbruch reichte es aber bis zum 17. Lebensjahr nicht.

Der Wechsel zum Skicross war rückblickend ein Glücksgriff - und vielleicht wird ihr bald schon ähnliche mediale Aufmerksamkeit zuteil, wie ihren einstigen Rivalinnen aus der Königsdisziplin des Wintersports.