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Sotschi Küng überzeugt im 1. Training

Patrick Küng hat im 1. Training zur Olympia-Abfahrt vom Sonntag den 2. Rang belegt. Der Lauberhorn-Sieger musste sich nur dem Amerikaner Bode Miller geschlagen geben. Mit Mauro Caviezel und Carlo Janka fuhren zwei weitere Schweizer in die Top 12.

Auf die Bestzeit des Amerikaners verlor Küng, der mit Startnummer 20 ins erste Training gestartet war, nur gerade 0,03 Sekunden. «Die Strecke liegt mir», hielt der Lauberhorn-Sieger fest. Mit 0,17 Sekunden Rückstand fuhr der Österreicher Matthias Mayer auf den dritten Rang.

Für ein positives Ausrufezeichen aus Schweizer Sicht sorgte Mauro Caviezel. Der Bündner reihte sich nach einer guten Fahrt auf dem 6. Rang ein (+ 0,75 Sekunden). «Ich bin es mir gewohnt, bereits im ersten Training Gas zu geben. Ich war schon nahe am Limit», bekannte der Mann aus der Lenzerheide.

Carlo Janka fuhr mit fast 1,5 Sekunden Rückstand knapp an den Top 10 vorbei und belegte den 12. Rang.

Übrige Schweizer mit Luft nach oben

Nicht wunschgemäss lief es den anderen Schweizern. Didier Défago, der Abfahrts-Olympiasieger von Vancouver, hat nach dem ersten Training noch Luft nach oben. Der 36-jährige Routinier büsste 2,47 Sekunden auf die Bestzeit ein und klassierte sich als 26. Sandro Viletta wurde 33.

Beat Feuz, der vor zwei Jahren die Weltcup-Abfahrt in Sotschi gewonnen hatte, kam überhaupt nicht auf Touren und verlor mehr als 7 Sekunden auf die Bestzeit. Der Emmentaler spürt noch immer die Nachwirkungen des Trainingssturzes in Kitzbühel, wo er sich am Sprunggelenk verletzt hatte. Für die nächsten Übungseinheiten wird er deshalb auf Schmerzmittel zurückgreifen müssen. «Solange ich über sieben Sekunden verliere, muss ich alle Trainings bestreiten», machte sich Feuz keine Illusionen.

Resultate:

1. Training für die Abfahrt vom Sonntag:

1. Bode Miller (USA) 2:07,75 2. Patrick Küng (Sz) 0,03 zurück. 3. Matthias Mayer (Ö) 0,17. 4. Marco Sullivan (USA) 0,51. 5. Christof Innerhofer (It) 0,69. 6. Mauro Caviezel (Sz) 0,75. 7. Erik Guay (Ka) 0.91. 8. Aksel Svindal (No) und Max Franz (Ö) je 1,21. 10. Kjetil Jansrud (No) 1,26. Ferner: 12. Carlo Janka (Sz) 1,46. 26. Didier Défago (Sz) 2,47. 33. Sandro Viletta (Sz) 3,24. 50. Beat Feuz (Sz) 7,34.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Ich muss Ihnen Widersprechen, man kann Wintersport, nicht mit der Mannschaftsportart Fussball vergleichen. Dann haben die Schweizer Mental sehr grosse Fortschritte gemacht, wenn man sieht wie viele in Vencouver als Favoriten gestartet sind und Sie es dann auch wirklich gepackt haben. Heute ist es viel schwieriger Medaillen zu holen als vor 10 Jahren, die Konkurrenz ist viel grösser geworden, und das wir es schaffen in so vielen Sportarten Medaillen Kandidaten zu haben ist ein Erfolg.
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  • Kommentar von Max Epaminondas, München MIA SAN MIA
    Wenn es um eine Medallie geht ist für die Schweiz wieder fertig, wie im Fussbal so auch beim Skisport.
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Vielleicht gewinnt ja Schweinsteiger die Abfahrt. Beckenbauer hat ja, so viel ich weiss, 3 Mal auf der Streif gewonnen und ist Rekordsieger am Lauberhorn. Hoeness war übrigens Weltmeister im Paarlauf, bevor er Anlageberater wurde.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    In letzter Zeit wurde nur sehr schlecht über Sotschi geschrieben, und Sie mögen auch alle irgendwo Recht gehabt haben. Doch erlaube ich mir mal was Positives zu schreiben, die Wettkämpfe haben sehr gut begonnen, Abfahrtstrecke ist Olympiawürdig, Qualifikation der Snowboard-Slopestyler war auch toll. Man muss doch neidlos Anerkennen es waren tolle Bilder die da aus Sotschi ins Wohnzimmer kamen. Weiter so und ich wünsche den Organisatoren weiterhin so tolles Wetter und viel Glück.
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