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Sotschi Maze führt im Riesenslalom - Schweizerinnen zurück

Die Schweizerinnen haben bereits nach dem 1. Lauf des olympischen Riesenslaloms keine Medaillenchance mehr. Beste des Swiss-Ski-Quartetts war Dominique Gisin. Überlegen in Führung ist Tina Maze.

Tina Maze nutzte ihre Startnummer 1 zu Laufbestzeit. An die Vorlage der Slowenin kam bei Schneeregen keine weitere Fahrerin heran. Die zweitklassierte Jessica Lindell-Vikarby (Sd) büsste über eine halbe Sekunde ein.

Auf dem 3. Zwischenrang liegt Nadia Fanchini (It). In den Kampf um die Medaillen eingreifen dürften auch Anna Fenninger (4., +0,85 Sekunden) und Mikaela Shiffrin (5., +0,91).

Gisin und Gut nicht in den Top 10

Legende: Video «Interview mit Lara Gut (sotschi direkt, 18.2.2014)» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 18.02.2014.

Noch viel mehr verloren Dominique Gisin und Lara Gut. Die Engelbergerin liegt als 11. nach einem groben Fehler 2,11 Sekunden hinter Maze. Die Tessinerin büsste 2,66 Sekunden ein und kam auf den 16. Rang.

Wendy Holdener schied nach einer fehlerhaften Fahrt aus. Völlig von der Rolle war Fabienne Suter (+4,19 Sekunden). Wegen vieler Ausfälle schaffte es die Schwyzerin dennoch in die Top 30.

Höfl-Riesch verzichtet

Superkombinations-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch (De) verzichtete wegen einer Erkältung auf einen Start.

Legende: Video «1. Lauf Vanessa-Mae» abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 18.02.2014.

Vanessa Mae verliert 27 Sekunden

Mit Spannung wurde der Lauf der Thailänderin Vanessa Vanakorn erwartet, die besser unter ihrem Künstlernamen Vanessa Mae bekannt ist. Die thailändisch-britische Star-Geigerin belegte den 74. und damit letzten Platz. Mit 1:44,86 Minuten büsste sie genau 26,98 Sekunden auf Maze ein.

11 Kommentare

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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Frauchiger Tatsache ist, sie platzieren hier diese Aussage, auch wenn sie ursprünglich nicht von ihnen stammen. Dies ist Sarkasmus. Sowie vermisst die grundlegende Sachlichkeit, besonders das CH-Team als Rutschkommando zu bezeichnen.
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  • Kommentar von W. E, H
    Ehrlich! Ich "hasse" solche Schlagzeilen! Man sollte es einfach bleiben lassen. Fairplay bitte! Unsere Athletinnen treten wenigstens auch bei schlechten Pisten-Verhältnissen noch an, während andere Ausreden haben, damit sie ja keine Schlappe riskieren.
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    1. Antwort von skifan, am Pistenrand
      Absolut meine Meinung. Zudem kann im zweiten Lauf noch einiges passieren. Aber selbst wenn es bei dieser Platzierung bleiben sollte, wäre der Begriff Debakel fehl am Platz (v.a. wenn man die Riesenslalom Leistungen der Damen der letzten 5 Jahre im Hinterkopf hat)
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  • Kommentar von Resi Weber, Lausanne
    Während den nächsten Sommern werden unsere Alpinen ein Trainingslager nicht in Argentinien und auf den Gletschern von Zermatt und Saas-Fee sondern in Sotschi machen. Wasserskifahren wäre doch ein gutes Training für die nächsten JO. Oder etwa nicht?
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