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Paralympics Kleines Schweizer Team mit grossen Zielen

Am Freitag werden in Sotschi die 11. paralympischen Winterspiele eröffnet. Eine kleine Schweizer Delegation will sich im immer härteren Konkurrenzkampf behaupten und mindestens drei Medaillen holen.

Legende: Video Paralympics: Schweizer Medaillen-Träume im Ski Alpin abspielen. Laufzeit 3:36 Minuten.
Aus sportaktuell vom 07.03.2014.

Mit der Eröffnungsfeier im Fisht Olympic Stadium beginnen in Sotschi am Freitag die 11. Winter-Paralympics. Bis zum 16. März kämpfen 547 Athletinnen und Athleten aus 45 Nationen um olympisches Edelmetall.

Die fünf Sportarten werden an zwei Orten ausgetragen: Im «Mountain Cluster» finden die alpinen Rennen, die Langlauf- und Biathlon-Wettbewerbe statt. Im «Coastal Cluster» werden Rollstuhl-Curling und Sledge-Eishockey gespielt.

Drei Medaillen als Ziel

Das Schweizer Team ist mit acht alpinen Athleten sehr klein. Nach den sechs Medaillen vor einem Jahr an der WM in La Molina (Sp) sind die Erwartungen vor den Paralympics 2014 aber hoch. «Wir haben ein Team mit hoher Qualität und wollen drei Medaillen gewinnen», erklärt Christof Baer, chef de mission. Die grössten Chancen dazu haben Michael Brügger, Thomas Pfyl, Christoph Kunz und Hugo Thomas.

Das Niveau bei den Paralympics ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Einerseits starten immer mehr Nationen an den Olympischen Spielen der Behinderten, anderseits wird immer professioneller trainiert und es werden mehr Ressourcen in die Entwicklung des Materials investiert.

Weniger Medaillen, mehr Konkurrenz

Gegenüber Salt Lake City 2002 gibt es 20 Medaillensätze weniger, denn in den alpinen und nordischen Rennen existieren nur noch drei Kategorien: sitzend, stehend und sehbehindert. Das bedeutet, dass viele unterschiedlich schwer behinderte Athleten in derselben Kategorie starten müssen. Die effektive Zeit wird darum mit einem Behinderungs-Faktor zum eigentlichen Resultat umgerechnet.

Viele waren im Vorfeld dieser Paralympics skeptisch, ob die Anlagen am Schwarzen Meer wirklich behindertengerecht seien. Ein Augenschein im Olympischen Dorf zeigt aber, dass die Athleten bezüglich Mobilität vor keine unüberwindbaren Hindernisse gestellt werden.

Programm alpine Skiwettkämpfe der Männer:
Sa, 8.3. Abfahrt
So, 9.3. Super-G
Di, 10.3. Super-Kombination
Do, 13.3. Slalom
Sa, 15.3. Riesenslalom

TV-Hinweis

TV-Hinweis

SRF berichtet übers Wochenende in den Sendungen «sportaktuell» und «sportpanorama» von den Paralympics. Ab Montag gibt es jeweils um 19:00 Uhr eine halbstündige Sondersendung auf SRF zwei.

4 Kommentare

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  • Kommentar von S. Götz, Buchs ZH
    Und warum werden nicht zumindest die Wettkämpfe mit schweizer Beteiligung im Livestream übertragen, es muss ja nicht unbedingt auf den offiziellen Kanälen laufen, aber bei den "richtigen" Olympischen Spielen ging es ja auch, 6 Livestreams gleichzeitig laufen zu lassen! Warum denn nicht hier, das wäre doch eine verdiente Ehre für die Sportler, die jetzt am Start sind!
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  • Kommentar von Marlene Zelgerf, 6370 Stans
    Fortsetzung;: Und dass nicht einmal ein Mitglied der Landesregierung seinen Leuten die Ehre erweist, ist beschämend für die CH. An den "richtigen" Spielen waren sogar zwei Bundesräte, der eine sogar als Bundespräsident, anwesend. Eine besondere Schelte gehört Putin, der nicht warten konnte, bis die Paralympics vorbei sind und jetzt zwar die Spiele eröffnet, aber sich dann wohl nicht mehr blicken lässt. Ich bin gespannt auf die nächsten Tage und wünsche den CHer/innen viele Medaillen..
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    1. Antwort von Arnold Vesna, Aristau
      Ich fiende unsere Bundesrete sind nicht zu brauchen,die Paralympics sind für sie nicht wert.Schande ! Die Bundesrete sind nicht zum Brauchen.
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  • Kommentar von Marlene Zelgerf, 6370 Stans
    Wie üblich bei SRF wurde und wird die Eröffnungsfeier der Paraxymmpics nicht live übertragen, sondern in einem Beitrag zusammengefasst. Nicht einmal auf der Homepage "News" ist der heutige Tag aufgeführt, dafür viele, zum Teil nebensächliche Sportereignisse an Rand. Eine Direktübertragung von Spielen ist kaum vorgesehen, Ein typisches Zeichen, dass die Behinderten halt nicht zum normalen, gut aussehenden Mainstream gehören, in der weltoffenen, humanitären, integrativen Schweiz.
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