Zum Inhalt springen

Sotschi Schweizerinnen stehen im Halbfinal

Die Schweizer Frauen-Nati hat sich beim olympischen Eishockey-Turnier für die Halbfinals qualifiziert. Das Team von René Kammerer schlug Gastgeber Russland mit 2:0 und trifft nun auf Kanada.

Legende: Video Zusammenfassung Schweiz - Russland (sotschi aktuell, 15.02.2014) abspielen. Laufzeit 3:50 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 15.02.2014.

Das wegweisende erste Tor erzielte Stefanie Marty mit einem herrlichen Weitschuss nach rund 10 Minuten. Die beiden Teams lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch. Für die definitive Entscheidung sorgte Lara Stalder mit einem Empty-Netter wenige Sekunden vor Schluss.

Shutout für Florence Schelling

Dass sich die Schweizerinnen erstmals für einen Olympia-Halbfinal qualifizieren konnten, war auch ein Verdienst von Florence Schelling. Die Schweizer Torhüterin machte etliche russische Chancen zunichte und parierte alle 41 Schüsse. Ein bisschen Glück mussten die Schweizerinnen bei zwei Aluminium-Treffern der Russinnen allerdings auch in Anspruch nehmen.

Der Jubel im Schweizer Team war gross: «Drei Jahre haben wir uns nun auf diesen Viertelfinal vorbereitet. Nun zu zeigen, dass wir bereit sind, wenn es darauf ankommt, ist einfach nur wunderschön», freute sich Laura Benz, «jede ist für die andere gegangen, und defensiv haben wir 60 Minuten lang einen super Match gespielt.»

In der Runde der letzten Vier kommt es nun zum Duell mit Kanada. Gegen den Turnierfavoriten unterlag die Schweiz in der Vorrunde klar mit 0:5.

Schweden ebenfalls im Halbfinal

Ebenfalls im Halbfinal steht Schweden. Die «Tre Kronor» schlugen im nordischen Duell Finnland mit 4:2 und treffen nun auf die USA. Schweden und Finnland lieferten sich im Nachbarduell um den Halbinal-Einzug eine umkämpfte Partie mit einer äusserst spannenden Schlussphase. 5 der insgesamt 6 Treffer fielen im letzten Drittel.

Das 3:2 von Emma Eliasson in der 56. Minute sorgte für die Vorentscheidung für Schweden. Die Finninnen liessen jedoch nichts unversucht und ersetzten in der Schluss-Minute die Torhüterin durch eine 6. Feldspielerin. Doch anstatt den Ausgleich zu erzielen, kassierten die Bronzemedaillen-Gewinnerinnen von 2010 das 2:4 und müssen sich aus dem Medaillenrennen verabschieden.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Pajas, Trüllikon
    Um die Lage zu klären: Herrlich ist ein Adjektiv und stammt nicht vom Nomen "Herr", sondern von "Herrlichkeit" ab. Und Herrlichkeit wiederum ist ironischerweise feminim und nicht maskulin, damit wäre ja alles in Ordnung :-) Übrigens, ein schöner Weitschuss kann nur herrlich sein. Kein feminim, weiblich, fraulich und schon gar nicht dämlich.....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Duede, Davos
    Super Erfolg für die Damen. Sorry, aber ein "Aluminium-Treffer" gibt es höchstens im Fussball. Ein Eishockey-Goal besteht aus Stahlrohr :-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von i.b, Schattdorf
    Ich hab leider nur das 2. und 3. drittel gesehen. Es war aber ein sehr spannendes Spiel. Viele Möglichkeiten auf beiden Seiten. Schade finde ich, dass sonst nie Fraueneishockey zu sehen ist im Fernsehen. Ich würds mir gerne häufiger ansehen als nur an Olympischen Spielen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen