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Sotschi USA gewinnen Prestige-Duell gegen Russland

Die USA haben ein hochstehendes und dramatisches Spiel im olympischen Eishockey-Turnier gegen Gastgeber Russland mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewonnen. T.J. Oshie verwertete in der Entscheidung vier von sechs (!) Penalties.

Schon die reguläre Spielzeit bot Dramatik pur in der Neuauflage des legendären Spiels der Olympia-Finalrunde von 1980. Je 9 Versuche brauchten die Teams dann im Penaltyschiessen, ehe die USA als Sieger feststand. T.J. Oshie von den St. Louis Blues zeigte dabei eine unglaubliche Show und verwertete 4 seiner 6 Versuche.

USA in Überzahl stark

In den regulären 60 Minuten ging Russland bei Spielmitte durch Pavel Datsjuk in Führung. Die USA drehten die Partie mit 2 Toren in Überzahl. Cam Fowler sorgte 7 Minuten nach der russischen Führung für den Ausgleich, Joe Pavelski brachte die USA 10 Minuten vor der Schlusssirene erstmals in Führung.

Legende: Video Die Penalty-Show von T.J. Oshie (15.02.2014) abspielen. Laufzeit 2:09 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 15.02.2014.

Russland gab sich mit der Unterstützung des frenetischen Publikums aber nicht auf und kam durch Datsjuks zweiten Treffer - ebenfalls in Überzahl - zum erneuten Ausgleich. Und es kam aus russischer Sicht noch besser.

Russland kurz vor Schluss im Pech

Verteidiger Fedor Tjutin hämmerte die Scheibe in der Schlussphase unter die Torlatte. Weil US-Keeper Jonathan Quick davor das Tor unabsichtlich verschoben hatte, wurde der vermeintliche Siegtreffer nicht anerkannt. Eine korrekte Entscheidung zwar, ein hartes Verdikt aber auch für die leidenschaftlichen Russen.

Die USA retteten sich in die Overtime, wo Patrick Kane die beste Chance zum Siegestreffer hatte. Der Lockout-Spieler des EHC Biel scheiterte aber alleine vor Torhüter Sergej Bobrowski. Oshie machte es im Shootout dann besser.

USA vor dem Gruppensieg

Die USA haben damit gute Chancen auf die direkte Qualifikation für die Viertelfinals. Mit einem Sieg im abschliessenden Gruppenspiel gegen Slowenien ist den Amerikanern Rang 1 in der Gruppe A nicht mehr zu nehmen. Die Slowenen ihrerseits bezwangen am Samstag die Slowakei überraschend 3:1.

Vor 7438 Zuschauern in der «Bolschoi»-Halle trafen Rok Ticar (44. Minute), Tomaz Razingar (49.) und der einzige NHL-Crack bei den Slowenen, Anze Kopitar (50.). Tomas Jurco gelang 18 Sekunden vor der Schluss der Ehrentreffer.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Manish Gupta, Gümligen
    Was für ein Match!! Wieder ne Partie für die Geschichtsbücher, denn in den olympischen Spielen hat es noch nie gegeben, dass ein Spieler (TJ Oshie) 6 Mal einen Penalty schiesst und dabei 4 Mal den Puck ins Goal versenkt!
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  • Kommentar von Daniel Bitter, blablabla
    3:2 für USA ... pff das ich nicht lache! Was kann Russland dafür wenn das eigentliche 3:2 für Russland nicht zählt, weil die Schiedsrichter zu bescheuert sind um zu erkennen das dasss ein tor war!!!! jetzt echt mal . und ist doch scheiß egal das dass tor ,, 1 cm,, verschoben war . und verschoben noch von dem eigenen Mann der USA . Behinderte Amis !
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    1. Antwort von Roman Koller, Wil
      Könnt ihr bitte diesen Kommentar löschen? Diser Herr kennt ja nicht einmal die Regeln
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    2. Antwort von Steiner Beny, Waldstatt
      Also wer sich mit Hockey nicht auskennt sollte es mit den Komentaren bitte sein lassen. Das Tor war verschoben bevor der Puk drinnen war. Also kein Tor. Es kommt nicht drauf an ob es 1cm oder 10cm verschoben wurde, es ist kein Tor. Sonst less doch die Hockeyregel durch.
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    3. Antwort von Fredi Flunder, Landquart
      Dieser Kommentar hat absolut seine Berechtigung, sehe auch so dass die Schiris die Spieler mit ihrem eigenen Fehler büssen, weil sie rückwirkend das Spiel unterbrechen weil sie eine Torverschiebung nicht rechtzeitig erkennen. Wenn die Verschiebung so minimal ist, dass man sie nicht einmal erkennt, sollte man es lassen, die Scheibe wäre auch so drin gewesen. Angenommen das Tor würde anfangs eines Spiels verschoben und die Schiris erkennen es erst am Ende, wäre dann das ganze Spiel ungültig????
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    4. Antwort von steven, toronto
      @fredi ich verstehe deinen frust. aber als schweizer solltest du ja verstehen dass regeln dazu da sind um eingehalten zu werden. sobald das tor verschoben ist, soll das spiel gestoppt werden. unglücklich das die refs dies erst zu dem zeitpunkt sahen. ausserdem war es (jedenfalls für mich) deutlich sichtbar. logisch ist auch dass man nicht sagen kann: "ok es ist nur ganz wenig verschoben also zählen wir das Tor." das turnier findet zwar in russland statt aber gewisse regeln gelten auch dort.
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  • Kommentar von steven, toronto
    frenetisch? totenstill war es. nur bei den beiden russischen toren und manchmal im ersten drittel war es laut.
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    1. Antwort von Fredi Flunder, Landquart
      @Steven: "Gewisse Regeln gelten auch dort" blanker Hohn soetwas zu sagen, ich denke kaum, dass die Russen irgendwelchen Einfluss auf die Gültigkeit der Regeln nehmen könnten, die Schiris werden wohl vom Olymp. Komitee gestellt. Beantworten Sie die letzte Frage aus meinem vorherigen Beitrag, ich denke die Wenigkeit kann sehr wohl entscheidend sein, weil gesunder Verstand ist immer gefragt, zB. wo fängt übertriebene Härte an?, da muss man differenzieren.
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