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Sotschi Zwei Niederlagen für Schweizer Curlerinnen

Die Schweizer Curlerinnen haben am Donnerstag gleich zwei Niederlagen einstecken müssen. Am Morgen unterlagen Mirjam Ott und Co. Schweden mit 8:9, am Nachmittag gab es gegen Kanada eine 5:8-Niederlage.

Gegen den Turnier-Favoriten Kanada zeichnete sich die Schweizer Niederlage bereits früh ab. Nach dem sechsten End lagen Mirjam Ott und ihr Team mit 2:5 zurück.

Die Schweizerinnen zeigten sich aber kämpferisch, konnten im achten End nach einem Time-Out gleich 2 Steine stehlen und glichen zum 5:5 aus. Im neunten End machte Kanada mit einem Dreierhaus dann aber alles klar.

«Wir haben nur zum Teil eine gute Leistung gezeigt», zeigte sich Carmen Schäfer nach dem Spiel selbstkritisch. «Wir haben die wenigen Fehler der Kanadierinnen zu wenig konsequent ausgenutzt.»

Ähnlicher Spielverlauf am Morgen

Die Niederlage am Morgen gegen Schweden verlief ähnlich. Nach drei Ends lagen die Schwedinnen bereits mit 4:1 in Führung. Diesem Rückstand rannte das Team um Skip Mirjam Ott, bei dem Alina Pätz für Janine Greiner zum Einsatz kam, bis zum Schluss nach.

Im neunten End konnte Ott zwar nochmals mit einem Zweierhaus zum 8:8 ausgleichen, doch den Vorteil des letzten Steins nutzte Maria Prytz, die auf Position 4 für Skip Sigfridsson (Nr. 1) spielte, zum 9:8-Sieg.

Noch ist alles möglich

Trotz den beiden Niederlagen haben die Schweizerinnen immer noch gute Chancen aufs Erreichen der Halbfinals. In den letzten vier Partien der Round Robin ist die Schweiz immer favorisiert. Am Freitag kommt es zum Duell gegen Gastgeber Russland.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    2. Teil: gerade die Tatsache ist Ausschlagegebend das das Schwedische sowie das Canadische Team vor den andern liegt. Sie kommen dem Männer Curling sehr viel näher.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Es war im Spiel Schweiz - Canade schön zu sehn, die Damen spielen immer sehr ängstlich und Vorsichti. Typische Beispiel im 8 End, verhindern das sie 3 schreiben und dann mit Angst ein Fehlstein und doch 3 kassieren. In dieser Spielsituation hätten man die Center Gard stossen müssen, so das der Gegnerischer Stein Out geht und der eigene im Center liegen bleibt. Natürlich ist das ein schwieriger Stein, aber nur wenn man immer wieder solche Steine spielt wird man Stark.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Nicht ganz so mies gespielt wie die Herren aber auch ungenügend, das 3er Haus war überhaupt nicht zwingend. Die Herren kann man schon völlig abschreiben, aber die Damen sind plötzlich auch in Schräglage und müssen aufpassen, dass die Curler nicht einen "Totalnuller" schreiben.
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    1. Antwort von Diminski, Zürich
      Die Frauen waren auch in der vorherigen Spielen nicht so souverän wie "gewohnt". Sie konnten sich jedoch noch retten, da auch die Qualität der Gegnerinnen nicht so hoch war wie am heutigen Spieltag. Schweden und Kanada sind jedoch auch (mit den Schweizerinnen) die Favoriten auf die Medaillen und darum kann man momentan nur sagen, dass zum effektiven Medaillengewinn nicht viel fehlt aber man sich noch ein bisschen steigern muss und konstanter spielen muss.
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