Alle Vorteile bei Federer

Am Mittwoch trifft Roger Federer an den Swiss Indoors zum Auftakt auf Gilles Muller, wobei die Karten in diesem Duell klar verteilt sind. Denn während der Baselbieter im Moment auf einer Erfolgswelle schwimmt, lief es dem Luxemburger zuletzt überhaupt nicht nach Wunsch.

Roger Federer präsentierte sich zuletzt in bestechlicher Form.

Bildlegende: Die Schläge sitzen Roger Federer präsentierte sich zuletzt in bestechender Form. EQ Images

4-mal sind sich Roger Federer und Gilles Muller bisher gegenüber gestanden. Die Weltnummer 51 aus Luxemburg konnte den Schweizer in diesen Duellen noch nie wirklich bedrängen. Federer gewann alle 4 Spiele und musste dabei keinen einzigen Satz abgeben. Zuletzt triumphierte der Münchensteiner in der 2. Runde von Wimbledon, als er Muller in 94 Minuten diskussionslos vom Rasen fegte.

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Wimbledon 2014: Federer - Muller

3:05 min, vom 26.6.2014

Geht es nach Papierform, dürfte der 1,93 m grosse Linkshänder aus Luxemburg für Federer eigentlich nicht zum Stolperstein werden. Schon gar nicht am Heimturnier des Baselbieters, wo dieser bereits 5-mal die Trophäe in die Höhe stemmen konnte.

Zwei unterschiedliche Wege

Die unbestrittene Favoritenrolle des Schweizers unterstreicht auch ein Blick auf die vergangenen Monate. Muller bestritt nach dem Aus gegen Federer in Wimbledon zwei Challenger-Turniere, von denen er eines gewinnen konnte (Recanati, Italien). Auf der ATP-Tour hingegen kam er zuletzt bei 4 Turnieren (US Open, Metz, Shenzhen und Tokio) nie über die 2. Runde hinaus.

Ganz anders präsentiert sich der Weg der Weltnummer 2. Nach Wimbledon folgte der Vorstoss in den Final von Toronto, der Sieg in Cincinnati, der Halbfinal bei den US Open und der Sieg in Schanghai nach einer Weltklasse-Leistung im Halbfinal gegen Novak Djokovic.

Die Karten sind verteilt

In seiner momentanen Verfassung sollte der Sieg in der Auftaktpartie für den 17-fachen Grand-Slam-Sieger nicht mehr als eine Pflichtaufgabe sein. Muller wird aber sicher alles geben, um dem Schweizer das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dies gelang dem 31-Jährigen nämlich bereits einmal: An den US Open 2008 gestand er Federer nur ein einziges Break zu und zwang den «Maestro» gleich zweimal ins Tiebreak. Nach 144 hart umkämpften Minuten musste er damals aber auch in New York als Verlierer vom Platz.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 19.10.14, 18:15 Uhr / Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 22.10.14, 07:00 Uhr

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Gespräch mit Studiogast Roger Federer

5:38 min, aus sportpanorama vom 19.10.2014

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Partie zwischen Roger Federer und Gilles Muller am Mittwoch ab 18:00 Uhr live auf SRF zwei und hier auf srf.ch/sport.

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