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Kurz-Zusammenfassung Stricker vs. Tsitsipas
Aus Sport-Clip vom 09.06.2022.
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ATP Stuttgart Stricker muss sich Weltnummer 5 Tsitsipas geschlagen geben

Der Berner Dominic Stricker verliert in der 2. Runde gegen den haushohen Favoriten Stefanos Tsitsipas 3:6, 4:6.

Dominic Stricker (ATP 200) hat die grosse Überraschung in Stuttgart wie erwartet verpasst. Beim ATP-250-Turnier auf Rasen unterlag der 19-jährige Schweizer der Weltnummer 5 Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen 3:6, 4:6. Dem klar favorisierten Griechen reichte je ein Break zum Sieg gegen den Qualifikanten.

Der Berner war mutig in die Partie gegen seinen topgesetzten Widersacher gestartet. Er brachte seine Aufschläge zu Beginn souverän durch und erspielte sich beim Stand von 2:2 gar zwei Breakbälle. Während Stricker jedoch keinen davon nutzen konnte, machte es Tsitsipas im nächsten Game besser und holte das Break. Dieser eine Servicedurchbruch sicherte dem Griechen den 1. Satz.

Keine Breakchancen mehr erspielt

Im zweiten Durchgang schaltete der Melbourne-Halbfinalist zunächst einen Gang höher. Bei erster Gelegenheit nahm er Stricker den Aufschlag ab und führte früh mit 2:0. Nach einem halbstündigen Regen-Unterbruch hielt der Schweizer in der Folge bei eigenem Service zwar dicht, jedoch kam er nie mehr in die Nähe eines eigenen Breaks.

Der Schweizer Tennisspieler Dominic Stricker macht am ATP-Turnier in Stuttgart ein enttäuschtes Gesicht.
Legende: Muss sich in Stuttgart verabschieden Dominic Stricker. imago images/Michael Weber

Damit erreichte Tsitsipas mit minimalem Aufwand die nächste Runde, während sein Gegenüber in Stuttgart den zweiten Viertelfinal-Vorstoss in Folge verpasste. Dort hätte mit dem dreifachen Grand-Slam-Sieger Andy Murray der nächste grosse Name gewartet, nun bekommt es der Grieche mit dem Briten zu tun.

Radio SRF 3, Sportbulletin, 07.06.22, 16:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    @Markus Kohler/Patrik Müller/Meile. Sowohl schäbigste Kritik wie ermunterndes unkritisches Lob werden dem echten Hoffnungsträger Dominic nicht gerecht. Wenn schon Differenzierung in der Art v. Dorothee Meili, die offenbar praktische Ahnung vom Tennis hat. Aber: Stricker ist bereits über das Niveau "ehrenvoller Niederlagen" hinaus. Im Grunde schaut er in Richtung Shapovalov, Auger, Sinner, nicht gerade Genie Alcaraz. Doch zeigte sich Tsitsipas diese Woche schlagbar. Insofern schade um die Chance!
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Im Tennis ist die Schweiz so weit weg von der Weltspitze wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern wann das Niveau so tief war wie heute.
    Stricker sollte jetzt schon aufhören als Profi, als Junior war er noch o.k. aber auf der ATP Tour wird er nicht mal seine Spesen decken können. Aufhören und eine Berufsausbildung machen. Dazu sollten Wawrinka und Federer auch aufhören, sie taugen nicht mal mehr als Sparingpartner für Ranglistenspieler.
    1. Antwort von Norbert Schmalz  (norbi254)
      Ich hoffe das ist Ironie von dir.
      Stricker ist noch sehr jung aber spielt durch und durch gut.
      Also wirklich dieser Kommentar ist unterste Schublade.
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Also "Kanonenfutter" ist Stricker ganz sicher nicht. Denn 3:6 / 4:6 verlieren auch andere Top Ten Spieler in Matches gegeneinander! Gegen eine Nr.5 "muss" er sich nicht geschlagen geben, er "darf" verlieren. Und er wird daraus ganz viel lernen können. Lernen bei den Besten - das ergibt dann später die nötige Klasse.
    Gratulation an Dominic Stricker zu dieser Runde.