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Wawrinka unterliegt Dzumhur in Genf
Aus Sport-Clip vom 22.05.2019.
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ATP-Turnier in Genf Fehlerhafter Wawrinka mit Startniederlage in Genf

Stan Wawrinka unterliegt Damir Dzumhur in Genf mit 6:3, 3:6 und 4:6.

Stan Wawrinka hat auch beim Heimturnier in Genf nicht zu seiner guten Sandform gefunden. Er verlor die Zweitrundenpartie gegen den Bosnier Damir Dzumhur (ATP 57) mit 6:3, 3:6 und 4:6 und kassierte damit die 2. Startniederlage in Folge. In der 1. Runde hatte Wawrinka von einem Freilos profitiert.

Wawrinka kam nach gewonnenem Startsatz immer tiefer in die Misere. Im Entscheidungssatz fiel er nach einer 3:0-Führung auseinander und gab 5 Games in Folge ab. Dzumhur kam bei eigenem Aufschlag zum Schluss nicht mehr unter Druck und machte die Überraschung perfekt.

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Der Matchball: Dzumhur wirft Wawrinka aus dem Turnier
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Wawrinkas mangelhafte Chancenauswertung

Wawrinka hatte mit seiner Chancenauswertung zu kämpfen. Schon im Startsatz nutzte er erst seinen 5. Breakball zur 4:2-Führung. Dzumhur wehrte bei 2:5 bei eigenem Aufschlag und später bei Service Wawrinka insgesamt 3 Satzbälle ab, bevor der Romand sich den Startdurchgang mit 6:3 sicherte. Wawrinka überzeugte in den Ballwechseln vor allem mit der starken Vorhand.

Dzumhur kämpft sich rein

Anfang des 2. Satzes liess Dzumhur zunächst 2 Breakbälle ungenutzt, ehe sich ihm im nächsten Returnspiel dank eines Netzrollers eine weitere Chance bot. Mit einem Stoppball ging der Bosnier 3:1 in Führung. Doch Wawrinka antwortete überzeugend mit dem direkten Rebreak.

Dzumhur gelang anschliessend ein weiterer Servicedurchbruch zum 5:3. Diese Führung konnte er zum Satzausgleich ausservieren, obwohl sich Wawrinka noch eine Breakchance präsentierte. Dzumhur nutzte den Satzball mit einem Stoppball auf die Linie, der noch die Netzkante berührte.

Wawrinka verunsichert

Dass Wawrinka auf Formsuche ist, sah man insbesondere im Entscheidungssatz, in dem er verunsichert wirkte. Mit fehlerhaftem Spiel gewann er nur eines der letzten 7 Games. Sein Service funktionierte nicht wie gewünscht und er kam nicht in Dzumhurs Aufschlagsspiele hinein. Wawrinka wirkte ratlos und entnervt. Mit der Startniederlage in Genf hinterlässt er kurz vor Roland Garros keinen guten Eindruck.

Sendebezug: Livestream, 22.05.2019, 18:00 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
    Komisch und amuesant die vielen Ablehner, wohl viele dabei, die Herrn Huber zustimmen, nicht begriffen, dass ich mit andern Worten aehnliches ausdruecke. Ihnen passt wohl nicht, dass ich es wage die Frage nach der Fortzetzung zu stellen, doch daran fuehrt fuer Vielverlierer kein Weg vorbei. Ich wuensche Wawrinka, dem sympathisch, bescheiden auftretenden Spieler, dass es ihm gelingt die mentale Kurve zu schaffen.
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    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Habe ich mir auch gedacht.
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  • Kommentar von Rainer Feuerstein  (Flinti)
    Das Wawrinka technisch zu den Allerbesten gehört, ist glaube ich unbestritten, doch Mental gehört er momentan nicht zu den Top 100!
    Solche Versagensängste ab Satz zwei und drei sind nur möglich, wenn ein Spieler sich selbst unter grössten Sieges Zwang setzt.
    Sein Trainer ist bestens beraten ein Mentaltrainer hinzu zu ziehen, sonst sind die French Open vorbei,bevor sie begonnen haben.
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    1. Antwort von Suat Ulusoy  (SuatU)
      Eine mentale Weltrangliste - das wäre sehr interessant! Technisch sind die Unterschiede bei den Top 100 eh marginal, andere Faktoren machen den Unterschied aus: athletische, mentale, taktische. Stan Wawrinka ist ein Beispiel von enormer mentaler Entwicklung während seiner Karriere, doch seit seiner längeren Verletzungspause ist bspw. das Selbstvertrauen (noch) nicht auf dem Level von zuvor.
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  • Kommentar von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
    Wawrinka's Auftritte sind raetselhaft. Scheinbar klare Fuehrung im 3. Satz und dann das Desaster. Der Mann braucht dringend psychologische Betreuung oder dann eine laengere Pause um die entscheidende Frage zu beantworten, die da heisst ; macht die Fortsetzung der Karriere ueberhaupt noch Sinn.
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    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Das mentale war imo in der Karriere von Wawrinka DAS Problem. Der Grund dass er lange nicht weiter vorne als so Top 15 war. Die Schläge hat er ja. Bis zu dem fantastischen Fast Sieg gegen Djokovic an den Australian Open 2013. Da hat er gemerkt dass er jeden schlagen kann. Ab da wurde aus Wawrinka für ein paar Jahre "Stan the Man". Selbstvertrauen ganz hoch, Ranglistenposition genauso. Seit der Verletzungspause ist er wieder Wawrinka. Mentaltraining könnte vielleicht helfen. Unbedingt probieren
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