Zum Inhalt springen

ATP-Tour Das Rennen um die Nummer 1 ist lanciert

Nur noch 285 Punkte trennen Andy Murray und Rafael Nadal in der Weltrangliste. Dahinter lauert Roger Federer. Novak Djokovic ist nur noch die Nummer 5 der Welt.

Nadal und Federer.
Legende: Wer wird die Nummer 1? Nadal und Federer haben die besten Chancen, Andy Murray bald abzulösen. Keystone

Der Blick auf die ATP-Weltrangliste an diesem Montag ist ungewohnt: Novak Djokovic ist nicht mehr in den Top 4 vertreten. Der Serbe, der seine Saison kürzlich für beendet erklärt hat, gehört erstmals seit über 10 Jahren (!) nicht mehr zu den besten 4 Spielern der Welt.

An der Spitze zeichnet sich ein Rennen um die Nummer 1 ab. Aus bester Position startet Rafael Nadal, der nur noch 285 Punkte hinter Andy Murray liegt und schon beim ATP-Turnier in Montreal nächste Woche die Nummer 1 werden könnte.

Die ATP-Weltrangliste am 31.07.2017

1. Andy Murray (Gb)
7750 Punkte
2. Rafael Nadal (Sp)7465
3. Roger Federer (Sz)6545
4. Stan Wawrinka (Sz)5780
5. Novak Djokovic (Srb)5325

Federer in Montreal dabei?

Auch die Chancen von Roger Federer stehen gut, in den nächsten Wochen wieder den Tennisthron zu besteigen. Der Schweizer hat bis Ende Saison keine Punkte zu verteidigen. Ob der Wimbledon-Champion in Kanada an den Start gehen wird, ist noch unklar.

Bacsinszky beste Schweizerin

Bei den Frauen ist Timea Bacsinszky auf Rang 22 weiterhin bestklassierte Schweizerin. Die verletzte Belinda Bencic (WTA 199) droht derweil aus den Top 200 zu fallen. Auf Platz 1 liegt die Tschechin Karolina Pliskova.

Legende: Video Federer macht sich in Wimbledon unsterblich abspielen. Laufzeit 4:18 Minuten.
Aus sportpanorama vom 16.07.2017.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Spirig (lalelu)
    ist ja nett. aber ich denke auf dem level wo die beiden sind ist es nicht prioritär wichtig nochmal die "nummer eins" zu werden. die wollen einfach grosse titel gewinnen. natürlich kann die folge davon sein, dass man die nummer eins wird. ;-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von frank nüller (frankysrf)
    die wichtigste information zu diesen aussagen fehlt völlig, nämlich die anzahl punkte, die diese spieler bis ende jahr zu verteidigen haben, bzw wieviele punkte die jeweiligen spieler im jahresranking bereits haben und wie gross der abstand der jeweilige abstand ist. dann käme ganz klar heraus, dass die nummer 1 ende jahr nur nadal oder federer sein können! fast unmöglich, dass es jemand anders sein kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Eugen Hasler (schwingerkönig)
      Sie haben natürlich recht. Ich habe das Ganze mal kurz nachgerechnet (ohne Gewähr): 1. Murray 5460 Punkte zu verteidigen, 2. Nadel 370 Punkte, 3. Federer bekanntlich 0 Punkte, 4. Wawrinka 2'630 Punkte (davon 2'000 bei den US Open). Also hat meiner Meinung nach auch Wawrinka eine realistische Chance falls er den US Open-Titel verteidigen könnte. Bei seiner Konstanz ist es aber kaum denkbar, dass er genügend Punkte holt in der zweiten Saisonhälfte um die Anderen in Schach zu halten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Wawdinka hatte seine wohl einzige Chance in Wimbledon. Hätte er das Turnier gewonnen, wäre er die nr. 1 gewesen. Nun ist der Zug abgefahren, ich kann mir nicht vorstellen, dass er plötzlich zum Seriensieger an Masters1000 turnieren wird.. Nadal und Federer machens unter sich aus, wobei ich die chancen als 50:50 einstufe, da Nadal eher mehr Turniere spielt und auf hartplatz ganz klar der 2. beste war diese saison.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wenn Murray nicht bald auf die Beine kommt, heisst die NR. 1 ende Jahr ganz klar Roger Federer. Nadal wird wenn überhaupt nur kurz die NR. 1 sein, denn so stark wie er auf Sand ist so stark hat er auf Hartplätzen abgegeben. Meine Rangliste ende Jahr sieht Federer als 1. Nadal als 2. Wawrinka 3. und Ciliic als NR.5-
    Ablehnen den Kommentar ablehnen