Federer: «Bin froh, dass ich überhaupt spielen konnte»

Roger Federer hat nach seinem überraschenden Achtelfinal-Aus gegen Daniel Brands in Gstaad erstmals im Detail über Rückenbeschwerden gesprochen. Die chronische Verletzung ist letzte Woche in Hamburg wieder aufgebrochen.

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Interview mit Roger Federer

2:48 min, vom 25.7.2013

Roger Federer wusste bis kurz vor der Partie gegen Daniel Brands nicht, ob er überhaupt antreten kann. Einige Leute in seinem Umfeld hätten ihm davon abgeraten. «Ich habe es mir lange überlegt, auch am Nachmittag noch. Ich dachte aber, dass ich eine Chance habe, wenigstens eine Runde zu gewinnen.»

Rückenprobleme bereits in Hamburg

Federer leidet unter Muskelkrämpfen im Rücken, die ihm bereits in der Vergangenheit oft zu schaffen machten. «Ich bin froh, dass ich überhaupt spielen konnte», sagte der Baselbieter. «Ich konnte in den letzten 7-10 Tagen nicht richtig trainieren. Das hat es schwierig gemacht, heute eine optimale Leistung abrufen zu können», erklärte Federer weiter. Letzte Woche in Hamburg habe er nur mit Schmerzmitteln spielen können, in Gstaad habe er sich aber schon besser gefühlt.

Ob Federer beim ATP-1000-Turnier in Montreal (ab dem 5. August) an den Start gehen kann, wird er in den nächsten Tagen entscheiden. «Mir bleibt noch eine Woche Zeit. Das ist auf der einen Seite viel, auf der anderen aber sehr wenig», äusserte sich der Schweizer, der sich auf dem Weg der Besserung sieht.

Grosse Freude bei Brands

Federer unterliess es nicht, seinem Bezwinger zu gratulieren. «Er hat heute völlig verdient gewonnen», anerkannte die Weltnummer 5. Die Freude bei Brands über den Coup im Berner Oberland war riesig: «Ich weiss jetzt, dass ich auch einen ganz Grossen schlagen kann», freute sich der Deutsche. «Ich war ein bisschen nervös, aber ich habe einfach Punkt für Punkt mein Spiel gespielt.»

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Federer - Brands: Die Highlights («sportlive»)

1:28 min, vom 25.7.2013

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