Federer erinnert an ausgleichende Gerechtigkeit

Roger Federer fühlt sich nach einem intensiven Miami-Viertelfinal ausgelaugt. Aus diesem Grund konnte er sich nicht auf seine gewohnte Aufschlagstärke verlassen und musste eine Menge Glück in Anspruch nehmen.

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Roger Federer: «Es war Riesenglück im Spiel»

1:35 min, vom 31.3.2017

Roger Federer konnte seine beeindruckende Head-to-Head-Bilanz gegen Tomas Berdych weiter aufpolieren. Der Baselbieter hält nun bei 18:6-Siegen und gewann seit dem Dubai-Final 2014 sämtliche Vergleiche – 7 an der Zahl.

Doch in Key Biscayne hatte der Tscheche dem Rekord-Major-Champion auch schon eine bittere Niederlage zugefügt, vor mittlerweile 7 Jahren im Achtelfinal mit 6:4, 6:7, 7:6.

«  Berdych fing an besser zu spielen. Aber ich habe dies auch zugelassen. »

Roger Federer

Daran erinnerte sich der Schweizer nach der gewonnenen Schlacht wieder – und verwies gerne nochmals darauf, dass er damals «ein Riesenpech» bekundet habe. «Heute war nun das Gegenteil der Fall: Da hatte ich Riesenglück», sprach der 35-Jährige hinterher die ausgleichende Gerechtigkeit an.

Im Video spricht Federer zudem über:

  • ... den Moment, als ihm im 2. Satz das Match entglitt: «Ich habe sehr gut in die Partie reingefunden. Doch dann fing Berdych an besser zu spielen, und ich habe dies auch zugelassen.»
  • ... seine Probleme beim Aufschlag: «Sie hängen damit zusammen, dass ich allmählich meine müden Beine spüre. Beim Service fehlt die Spritzigkeit, weshalb die Mechanik auseinanderfällt. Das war vor allem offensichtlich, als ich zum Matchgewinn aufschlug.»
  • ... seine weiteren Aussichten: «Ich kann mich sehr wohl noch pushen. Zwar habe ich jetzt im Halbfinal eine erste Nightsession vor mir. Das ist ungewohnt, denn die Lichtverhältnisse sind hier schwierig. Darum spielte ich schon oft schlecht.»
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Federer schlägt Berdych in extremis

2:53 min, vom 31.3.2017

Sendebezug: SRF zwei, «sportflash», 30.03.2017 20:00 Uhr