Federer erstmals seit 2006 im Rom-Final

Roger Federer (ATP 3) hat sich dank einem 7:6, 6:4-Sieg über Benoit Paire (ATP 36) für den Final des ATP-1000-Turniers in Rom qualifiziert. Dort trifft der Schweizer auf Sandkönig Rafael Nadal (ATP 5).

Federer realisierte das wichtige Break im 2. Satz beim Stande von 1:1 und gab diesen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr her. Dies, obwohl Paire zwei Games später noch einmal zu 2 Breakchancen kam.

Fehler auf beiden Seiten

Ob der vergebenen Möglichkeiten dürfte sich Paire, der mit dem Halbfinaleinzug den grössten Erfolg seiner Karriere feierte, noch ärgern. So liess er im 1. Durchgang ein Rebreak zu, als er zum Satzgewinn aufschlug. Doch auch Federer agierte alles andere als fehlerfrei, am Ende musste er sich 26 sogenannte «Unforced Errors» notieren lassen. Insbesondere auf der Vorhandseite fand der 31-Jährige das richtige Timing oft nicht.

Im Tiebreak geriet Federer schnell in Rückstand, ehe er am Ende seinen 1. Satzball - unter gütiger Mithilfe Paires - nutzen konnte. Mit diesem Sieg steht Federer erstmals in diesem Jahr in einem Endspiel.

Federer: Paire war besser

«Es war ein schwieriges Spiel. Er hat manchmal besser gespielt als ich, hatte das Zepter mehr in der Hand», gab Federer nach Spielende zu. «Am Ende war ich wohl eine Spur konstanter und habe etwas mehr Erfahrung in solch grossen Matches», erklärte der Baselbieter weiter.

30. Duell mit Rafael Nadal

Dort trifft Federer zum 30. Mal auf Rafael Nadal. Der Spanier schaltete in seinem Halbfinal den Tschechen Tomas Berdych (ATP 5) klar mit 6:2, 6:4 aus. «Es ist schön, dass wir diese Rivalität haben», sagte Federer, der sich auf den Final freut. «Ich hoffe, Nadal geht es ähnlich.»

Es ist das erste Mal seit den French Open 2011, dass sich die beiden Dauerrivalen in einem Endspiel gegenüberstehen. Das letzte Duell entschied Nadal vor wenigen Wochen im Viertelfinal von Indian Wells klar in 2 Sätzen für sich.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie das Endspiel in Rom zwischen Roger Federer und Rafael Nadal am Sonntag ab 16.10 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream.

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