Zum Inhalt springen

ATP-Tour Federer: «Es fiel mir schwerer, als viele Leute denken»

Roger Federer betrachtet einen Trainingsrückstand als Hauptgrund für sein sportliches Tief in diesem Jahr. «Meine Baisse hatte körperliche Gründe», meinte der Schweizer in der «sportlounge». Zudem äusserte er sich unter anderem zur Trennung von Paul Annacone und zum Davis Cup.

Legende: Video Roger Federer in der «sportlounge» abspielen. Laufzeit 18:00 Minuten.
Vom 22.10.2013.
Legende: Video Federer über sein Jahr 2013 abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 21.10.2013.

«Ich konnte schlicht nicht so hart trainieren, wie ich wollte», gestand Federer. «Es fiel mir schwerer, als die Leute denken.» Er räumte ein, in Indian Wells, Hamburg und Gstaad nicht in Vollbesitz seiner Kräfte angetreten zu sein: «Ich hätte nie spielen dürfen.» Er sei aber nicht der Typ, sich aus einem Turnier zurückzuziehen. Also habe er teilweise weiter gespielt und sich dabei auch falsche Gewohnheiten zugelegt, um sich zu schonen.

Legende: Video Federer über die Trennung von Paul Annacone abspielen. Laufzeit 1:20 Minuten.
Vom 21.10.2013.

Änderungen in Training und Turnierplan?

Nun müsse er die richtigen Schlüsse ziehen, etwa das Training oder den Turnierplan umstellen. Eine Entscheidung hat Federer vor kurzem getroffen: Der 32-Jährige beendete die Zusammenarbeit mit Coach Paul Annacone. Federer betonte aber, es habe sich nicht um einen «Panik-Entscheid» gehandelt. «Wir haben dies schon länger diskutiert und hatten nun beide das Gefühl, es sei ein guter Moment aufzuhören.»

Severin Lüthi mehr als ein «Kumpel»

Ob er einen Nachfolger engagiert, habe er noch nicht entschieden, sagte Federer weiter. «Ich habe ein sehr solides Team.» Severin Lüthi sei mehr als ein Kumpel und Kollege, wie dies viele Leute meinten, sondern habe schon vor vielen Jahren eine wichtige Rolle eingenommen.

Legende: Video Federer über den Zusammenhang von Spass und Erfolg abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Vom 21.10.2013.

«Nur Spass reicht auch nicht»

Auf den Zusammenhang von Spass und Erfolg angesprochen, sagte Federer: «Bei einer Niederlage sind die Momente vom Handshake bis zur Dusche der Horror. So macht es keinen Spass.» Man müsse den Erfolg, das Feuer haben wollen. Die Freude am Tennisspielen allein reiche nicht.

Davis Cup ein «schwieriger Anlass»

Keine konkrete Aussage liess sich Federer über eine allfällige Teilnahme am Davis Cup entlocken. Er nannte den Wettbewerb aber einen «schwierigen Anlass», da man nie im Voraus wisse, wo und wann es stattfinde. Vom Verband her komme der Druck, im Davis Cup die Schweiz zu vertreten. «Aber ich vertrete die Schweiz überall, wo ich antrete.»

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jean passant, thun
    @Flückiger. Ich habe das Interview auch ohne ihre Aufforderung angeschaut. Souverän durchgezogen, die Antworten abgewogen abgegeben. Man kann erkennen warum RF als Werbeträger so beliebt ist, er wirkt abgeklärt, souverän, aber auch gerade genügend selbstkritisch. Die neue Lindt-Werbung wirkt relaxed and nice und der Bonviva Spot leicht schelmisch- ist nun jeder der nicht sofort tonnenweise Lindt-Kugeln kauft und eine Bonviva Karte beantragt auch eine grossmäulige Pappnase?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Tolles Gespräch!! Mir gefällt immer wieder die Ehrlichkeit von Roger Federer. Davon könnten sich viele Kritiker, die mit ihrem Pseudowissen brillieren wollen, ein Stück abschneiden. Ich wünsche Roger Federer weiterhin viel Freude am Tennisspielen und die Erfolge kommen auch wieder....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    Lieber Herr Urs (Grossmaul) Odermatt und lieber Herr Jean (Pappnase) Passant. Hören Sie BITTE einfach das ganze Interview und wenn Sie danach immer noch Ihre Kommentare in der gleichen Form schreiben, dann habe ich endlich meine Bestätigung!! Besten Dank
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Resi Weber, Lausanne
      D. Flückiger, regen Sie sich doch nicht auf. Es ist ja nur "eine" Meinung von einigen, die ihr Gift vor dem Bildschirm mittels Tastatur ausspucken. Freuen wir uns doch einfach mit vielen anderen über die Erfolge von RF und hoffen, dass er uns auch noch weiterhin mit seinem wunderbaren Tennis entzücken wird, ob er gewinnt oder verliert, ist doch egal.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Urs Odermatt, Belp
      Ich muss Ihnen recht geben, was Sie sagen. Meine Kommentare waren beleidigend. So wie es aussieht war Federer wirklich körperlich angeschlagen und nicht trainingsbereit. So wie es aussieht habe ich falsch reagiert. So wie es aussieht habe ich wohl in diesem Forum keine Chance mehr verdient!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Urs Odermatt, Belp
      @Flückiger: Sie haben recht ich bin ein riesengrosses Arschloch gewesen. Diese Kommentare sind unglaublich dumm und unanständig! Jetzt wo ich alles nochmals durchlese muss ich sagen es ist unverzeihlich!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen