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ATP-Tour Federer: «Geniessen, als wäre es mein letzter Titel»

Roger Federer spricht nach seinem Triumph in Basel über Frust, die Zukunft und den Stellenwert des 8. Titels bei seinem Heimturnier.

Legende: Video Federer über Frust im Final abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.10.2017.

Roger Federers 8. Titel bei den Swiss Indoors war ein hartes Stück Arbeit. Juan Martin del Potro forderte dem Lokalmatador alles ab. Der Schweizer musste den ersten Satz abgeben und liess nach Fehlern seinem Frust phasenweise ungewohnt freien Lauf.

«Ich war frustriert», gestand Federer im Nachhinein. «Ich habe blöde Fehler gemacht und falsche Entscheidungen getroffen.» Der Grund für seine emotionalen Ausbrüche war schnell gefunden: «In der Schweiz will man es unbedingt gut machen.»

Legende: Video Federer über den Stellenwert seines 8. Titels in Basel abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.10.2017.

«Der Stellenwert ist riesig», sagt Federer über den neuerlichen Triumph bei seinem Heimturnier. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal erlebe», fügt er in gewohnter Bescheidenheit hinzu. «Ich war selber überrascht, dass ich wieder in den Final eingezogen bin.» Natürlich hoffe er, dass er im kommenden Jahr zur Titelverteidigung antreten könne. Aber niemand wisse, was in einem Jahr sein werde. «Ich geniesse es immer, als wäre es mein letzter Titel.»

Legende: Video Federer über Ziele für die Zukunft abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.10.2017.

«Die Jagd nach der Nummer 1 ist eher abgebrochen», sagt Federer. Im Vordergrund steht aktuell anderes: «Wichtig ist für mich jetzt die Gesundheit.» Das Turnier hat an den Kräften gezehrt: «Ich bin müde und etwas angeschlagen.» Im Fokus liegen die ATP-Finals: «London ist mein grosses Ziel», blickt der 36-Jährige voraus. «Dort sind die Besten alle dabei. Dort will ich noch einmal richtig zuschlagen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.10.2017, 14:45 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Na, heute Morgen habe ich aber viel zu schmunzeln. Bei nochmaliger Lektüre werden Miteidgenossen und Zeloten eventuell verstehen, dass ich mit meinem Kommentar nicht Roger auf die Schippe nahm, sondern den KULT, der um den Nationalheiligen Federer veranstaltet wird. Mit Amüsement und Verwunderung sehe ich auch in meinem Umfeld den Menschen bei sonderbaren Federer-Marotten zu und staune... Eine kurzweilige Woche uns allen :-)
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Na, dann geb' ich doch gleich noch einen drauf, damit Sie weiter schmunzeln können. Federer ist nicht nur ein toller Tennisspieler, sonder auch ein sehr sympathischer und trotz seines Erfolges ein bescheidener Mensch geblieben. Ich bin immer wieder stolz, dass ich ihn vor gut 10 Jahren persönlich kennenlernen und seine berühmte Hand schütteln durfte. Er verdient jeden Sieg, wie auch diesen 8. Heimsieg. Ich gratuliere RF von Herzen und hoffe auf weitere Matchbälle von ihm.
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  • Kommentar von dan beyeler (khun_dan)
    ich bewichtle nun mal das hardermannli und schlage vor ihm gehörig die federn zu rupfen! RF ist die tennis-legende und GOAT, punkt unf amen
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  • Kommentar von Urs Mettler (Ursito)
    Zum Erguss von James Klausner: Neid und Frust lassen grüssen! Leider gibt es diese Miteidgenossen, die eigentlich allen Grund hätten sich einfach nur zu freuen, aber in ihrer eigenen kleinkarierten Welt gefangen sind. Alles, was über Mittelmass hinausragt, ist ihnen suspekt und wird manisch angeprangert. Ich lebe in Mexiko, und hierzulande ist Roger Federer dank seinem enormen Beliebtheitsgrad der beste Botschafter und Werbeträger, den sich unser Land wünschen kann.
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    1. Antwort von Samira Amgarten (S Amgarten)
      Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Herr Klausner kein "Miteidgenosse" ist. Das Gemeckere erinnert mich irgendwie an eine Nation, die selber mal grosse Tennisspieler hatte, aber seit Jahren in der Versenkung verschwunden ist.
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