Federer: «Gewinnen oder verlieren – das ist mir egal»

Nach mittlerweile 75 Tagen ohne Ernstkampf greift Roger Federer in Monte-Carlo wieder ins Geschehen ein. Er gibt sich vorsichtig optimistisch.

Nach über zweimonatiger Pause wird Roger Federer in Monte-Carlo erstmals wieder wettkampfmässig zum Racket greifen.

Das Comeback des Schweizers im Fürstentum wird mit viel Spannung erwartet. Viele Tennisfans hoffen, dass Federer den aktuellen Sololauf von Dominator Novak Djokovic stoppen kann.

Eine knifflige Aufgabe

Federer selbst stapelt vor dem ersten Einsatz jedoch tief. Er wird es in der 2. Runde mit Thomaz Bellucci (ATP 37) oder Guillermo Garcia-Lopez (ATP 38) zu tun bekommen. «Das Resultat ist für mich zweitrangig. Gewinnen oder verlieren – das ist mir egal», stellt Federer klar.

«  Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel und wie ich mich auf dem Platz bewege. »

Roger Federer

Die insgesamt 75 Tage ohne Ernstkampf bereiten dem 34-Jährigen aber keine Sorgen. «Zehn Wochen ohne Tennis ist nichts. Wäre ich ein halbes Jahr ausgefallen, wäre die Situation eine andere gewesen», erklärt Federer.

Die Vorbereitung in Monte-Carlo sei sehr gut verlaufen. Zusammen mit Coach Severin Lüthi und Fitnesstrainer Pierre Paganini holte sich Federer den letzten Schliff. «Ich bin jetzt schon zehn Tage hier. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel und wie ich mich auf dem Platz bewege.»

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Lüthi: «Roger hat super trainiert»

0:39 min, vom 10.4.2016