Federer gibt sich gegen Qualifikant keine Blösse

Roger Federer hat in Paris-Bercy problemlos den Einzug in die Viertelfinals geschafft. Der Schweizer setzte sich gegen den französischen Qualifikanten Lucas Pouille (ATP 176) mit 6:4 und 6:4 durch.

Die Partie zwischen Roger Federer und dem französischen Überraschungsmann Lucas Pouille war ein Duell zweier aufschlagstarker Spieler. Federer gewann bis auf zwei Ausnahmen sämtliche Punkte, wenn der 1. Aufschlag im Feld landete. Bei Pouille waren es immerhin knapp 80 Prozent.

Federer braucht 9 Anläufe im 2. Satz

So verwunderte es nicht, dass die Begegnung vor allem von kürzeren Ballwechseln geprägt war. Pouille überzeugte zu Beginn mit einer starken Quote beim 1. Aufschlag und hielt problemlos dagegen. Danach agierte Federer aber auch beim Return-Spiel immer besser und nutzte im 1. Umgang seine einzige Breakchance zur vorentscheidenden 4:3-Führung.

Sein 20-jähriger Widersacher steckte jedoch nicht auf und liess sein Potenzial mit schönen Punkten mehrmals aufblitzen. Letztlich war der Qualifikant gegen den 17-fachen Grand-Slam-Sieger aber chancenlos, obwohl Federer im 2. Durchgang seine Effizienz vermissen liess. Erst im 9. Anlauf gelang ihm der entscheidende Servicedurchbruch, erneut zum 4:3.

Nun von Raonic gefordert

In der Folge brachte der Schweizer seinen 12. Sieg in Folge auf der ATP-Tour ohne Mühe ins Trockene, nach 74 Minuten war der 6:4, 6:4-Erfolg Tatsache. In der nächsten Runde wird Federer, der in Paris-Bercy seinen 2. Titel nach 2011 anstrebt, von Milos Raonic gefordert. Gegen den an Nummer 7 gesetzten Kanadier hat er sämtliche 6 Direktbegegnungen gewonnen.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 30.10.2014, 22:20 Uhr

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