Federer holt in Cincinnati seinen 80. Turniersieg

Roger Federer hat beim ATP-1000-Turnier von Cincinnati seinen 80. Turniersieg gefeiert. Der Baselbieter sicherte sich seinen insgesamt 6. Triumph in Mason mit einem 6:3, 1:6, 6:2-Erfolg gegen David Ferrer.

Im 3. Anlauf hat es für Roger Federer geklappt: Nachdem er seinen 80. Erfolg auf ATP-Stufe beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon sowie vor Wochenfrist in Toronto verpasst hatte, erreichte er diesen eindrücklichen Meilenstein nun in Cincinnati. Dank seinem 3. Turniersieg des Jahres nach Dubai und Halle schaffte Federer als 3. Spieler der Open-Ära nach Jimmy Connors (109) und Ivan Lendl (94) 80 Turniersiege.

Der 6. Triumph in Ohio

Im Bundesstaat Ohio feierte Federer bereits seinen 6. Turniersieg nach 2005, 2007, 2009, 2010 und 2012. Für den Baselbieter war es der 22. Erfolg auf ATP-1000-Stufe. Damit ist er die Nummer 2 hinter Rekordhalter Rafael Nadal (27 Titel), der verletzungshalber nicht am Start war. Für Federer ist es der grösste Sieg seit dem Erfolg an selber Stätte vor 2 Jahren.

Durchhänger im 2. Satz

Im Final gegen David Ferrer (ATP 6) wechselten sich beim Schweizer stärkere und schwächere Phasen ab. In einem ausgeglichenen Startsatz schaffte Federer beim Stand von 4:3 den entscheidenden Servicedurchbruch. Im 2. Durchgang riss dann aber beim 33-jährigen Schweizer der Faden und er musste sich gleich 2 Mal breaken lassen. Damit schaffte Ferrer im 16. Duell den erst 5. Satzgewinn gegen den Schweizer.

Neuerliche Wende zum Sieg

Im Entscheidungssatz - dem 6. für Federer in den letzten 10 Spielen - fing sich der Baselbieter dann aber wieder. Gleich zu Beginn nahm er dem Spanier zum 2. Mal in dieser Partie den Aufschlag ab. In der Folge liess sich Federer nicht mehr aus dem Konzept bringen und brachte den Sieg mit dem insgesamt 3. Break nach 1:42 Stunden ins Trockene.

Ferrer: «Er ist zu viel für mich»

Ferrer zeigte sich nach der 16. Niederlage im 16. Aufeinandertreffen als fairer Verlierer. «Ich kann einfach nicht gegen ihn gewinnen, er ist zu viel für mich», zollte der ein Jahr jüngere Spanier seinem Gegner Respekt.

Federer seinerseits war ebenfalls voll des Lobes: «Es ist nie einfach gegen Ferrer. Er ist so ein grosser Kämpfer.» Dann spasste der Schweizer in Anspielung auf den ungewöhnlichen Pokal in Cincinnati: «Die Zwillinge werden sich freuen, dass ich endlich wieder mal eine grössere Trophäe nach Hause bringe.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.08.2014, 22:00 Uhr

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