Zum Inhalt springen

ATP-Tour Federer: «Ich sehe Licht am Ende des Tunnels»

Roger Federer zeigte sich nach seinem hart erkämpften Sieg gegen Juan Martin Del Potro bei den World Tour Finals in London erleichtert. Auf den Halbfinal gegen seinen ewigen Rivalen Rafael Nadal freut er sich.

Legende: Video Tennis: Interview mit Roger Federer abspielen. Laufzeit 1:35 Minuten.
Vom 09.11.2013.

Es war ein zähes Ringen - teilweise auf höchstem Niveau - ehe Roger Federer gegen Juan Martin Del Potro nach zweieinhalb Stunden die Halbfinal-Qualifikation sicherstellte.

«Ich bin lange Zeit hinterhergelaufen und habe versucht, ins Match zu finden», analysierte Federer nach der Partie. «Ich habe heute zu keinem Zeitpunkt flüssiges, lockeres Tennis spielen können. Ich habe hart gekämpft und hatte ab und zu auch ein bisschen Glück.»

Ein ständiges Auf und Ab

Der unterlegene Del Potro haderte damit, dass es in seinem Spiel zu viele Höhen und Tiefen gab. Leistungsschwankungen waren aber auch bei Federer auszumachen: «Auch ich hatte Ups und Downs - meine waren wohl noch etwas ausgeprägter.»

Damit dürfte der Schweizer auf den Fehlstart angespielt haben, als er schnell mit 1:5 im Hintertreffen lag. Oder die beiden frühen Breaks in den Sätzen zwei und drei, die er seinem Widersacher mit teilweise unerklärlichen Fehlern regelrecht schenkte.

Federer vermochte sich gegen Ende der Partie aber zu steigern und war der verdiente Sieger. Im Vordergrund steht nach diesem Abnützungskampf nun die Erholung: «Ich habe keinen Tag frei. Ich muss mich gut regenerieren und hoffe, morgen wieder bereit zu sein.»

32. Duell mit Dauerrivale Nadal

In der Runde der letzten Vier wartet niemand Geringeres als die Weltnummer 1 Rafael Nadal. Der Spanier konnte sich die Partie zwischen Federer und Del Potro in aller Ruhe am Fernseher anschauen und wird ausgeruht ins Duell mit seinem Dauerrivalen steigen.

Was die Physis angeht, macht sich aber auch Federer keine Sorgen. «Die Saison ist fast vorbei, ich sehe das Licht am Ende des Tunnels. Ich werde maximal noch zwei Spiele bestreiten. Ich habe Lust darauf, es gut zu machen und freue mich auf den Halbfinal.»

Legende: Video Federer - Del Potro: Die Highlights («sportlive») abspielen. Laufzeit 5:34 Minuten.
Vom 09.11.2013.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Halbfinals zwischen Roger Federer und Rafael Nadal (15:00 Uhr) sowie Stanislas Wawrinka und Novak Djokovic (21:00 Uhr) am Sonntag live auf SRF zwei oder im Livestream.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ramón Criado, Männedorf
    Ich glaube heute Abend kann Rafa seine Koffer packen. Den für den Spanier reicht es heute nicht, gegen so einen starken Schweizer. Nadal geht hier am Masters gegen Federer, immer als Verlierer vom Platz. 2011 ging er gegen Roger klanglos unter in der Gruppenphase. Es wäre wirklich eine Überraschung, wenn Nadal hier gewinnt. Ich tippe immer noch auf Djokovic, dass er das Turnier gewinnen wird, gegen Federer. Er hat einfach eine Konstanz und eine Mentale stärke, das es einem Unheimlich erscheint.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Falsch, Federer geht als leichter Aussenseiter in das HF. Er hat noch nicht ganz die Form, die er früher hatte! Wenn Federer endlich weniger unerzwungene Fehler macht und so kämpferisch spielt wie gegen Del Potro hat er allerdings eine gute Chance! Aber eben, die Fehlerquote muss endlich drastisch reduziert werden!!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Oder Nadal spielt zwei Sätze lang so wie gegen Berdych im 2. Satz! Dann dürfte es locker reichen! Aber Nadal wird wieder um jeden Punkt bis zum letzten gehen!!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Ramón Criado, Männedorf
      Sorry ich habe mich getäuscht! Ich hätte nie gedacht, dass Roger so klar verlieren würde. Vielleicht in drei Sätze und mit einem Tie Break. Aber es kam anders. Federer hat heute "kein" Siegeswille. Er spielt "zu passiv". Bei Del Potro war er frecher, mutiger und hat auch etwas riskiert. Ok, Del Potro hat auch mehr fehler produziert und war auch nicht so konstanz, wie Rafa heute. Bravo, Bravo Rafael Nadal! Ob gegen Djokovic im Final reicht? Mal schauen,welcher Spieler es schafft.Vielleicht Stan.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von T-Bone, emmenbronxXx
    Ich hoffe das Federer morgen gewinnt, obwohl es extrem schwer sein dürfte wenn man auf die Saisonbilanz zurück schaut. Aber mir ist aufgefallen dass er viel besser spielt seit er sich von seinem Coach getrennt hat! Was Wawrinka so betrifft, sollte es schon wieder einmal Zeit sein den Djoker zu schlagen,.. hoffe Ich nicht xD Auf jeden Fall ist Morgen um 15uhr und 21uhr der Tag, an dem sicher JEDER Schweizer den TV einzuschalten und die MATCHES gefälligst zu SCHAUEN hat! REMEMBER!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Experte im Sport, Weitsprung
    Und ich sage, beide Schweizer werden gewinnen! König Federer verteidigt den Hallen-Belag (noch einmal) gegen den Sandkönig und Kronprinzen Rafa, und Wawrinka schafft endlich auch die entscheidenden Punkte, um den Serben zu besiegen - und Revanche für den Halbfinal von New York zu nehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von L. Duende, Mundo
      @ Experte: Ein Experte gibt zurückhaltend Prognosen ab. Hellseher, Propheten und Kaffeesatzleser wie Sie treiben ihr Unwesen normalerwiese an anderen Orten. Selbst die vier Halbfinalisten wüssten das Resultat nur dann, wenn sie es unter sich abgesprochen hätten. Ein Oldie bringt es auf den Punkt:"Que será será. Whatever will be will be. The future's not ours to see. Que será será." Ich hoffe auf zwei hochklassige Partien. Das Leben geht auch bei Niederlagen der Schweizer weiter.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen