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ATP-Tour Federer klagt nicht: «Bin hier, um gegen diese Jungs zu spielen»

Nach der Auslosung des ATP-1000-Turniers in Indian Wells ist das untere Tableauviertel zur Hammergruppe ausgerufen worden. Auch Roger Federer bleibt auf dem Papier nichts erspart. Für ihn kein Grund zur Klage.

Roger Federer spricht in eine Journalisten-Mikrofon.
Legende: Roger Federer Nach der Auslosung war seine Meinung gefragt. EQ Images

Seit seiner Premieren-Teilnahme 2001 liess Roger Federer das glamouröse Turnier in der Wüste bis 2015 nie aus. Letztes Jahr kam aus bekannten Gründen der abrupte Unterbruch.

Nun ist die Weltnummer 10 zurück in Indian Wells – die Begeisterung darüber spürbar. So sagt der 35-Jährige: «Ich bin froh, die Leute glücklich machen zu können. Denn ich weiss, dass ich längst nicht mehr für mich selbst spiele.»

Mir spielt es keine Rolle, ob es schon in der 4. Runde oder erst im Final soweit sein wird.
Autor: Roger Federerüber ein mögliches frühes Duell mit Nadal oder Djokovic
Die Ausgangslage

ist keine einfache. Schon im Achtelfinal droht Federer eine Melbourne-Revanche seitens Rafael Nadal – es würden weitere Kracher folgen. Der Baselbieter erlebte noch nie eine solch happige Auslosung. Er erinnert sich nur daran: «Vor 13 Jahren gewann ich die Australian Open im Final gegen Marat Safin. Am nächsten Turnier traf ich zum Auftakt erneut auf ihn.»

Beklagen darüber mochte er sich nicht: «Denn ich bin ja hier, um gegen diese Jungs anzutreten. Und mir spielt es keine Rolle, ob es schon in der 4. Runde oder erst im Final soweit sein wird.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    In einer Zeitung stand heute "Federer vor der grössten Prüfung seines Lebens". Da kann ich nur lachen. Er hat alle Prüfungen hinter sich, nach der etwas unschönen 17 hat er sogar noch die vollkommene 18 bei den GS. Alles perfekt, kann man eigentlich aufhören. Was soll jetzt noch kommen? Ich schaue ihm einfach zu, weil er so spielt wie kein anderer. Umso besser spielt er gleich gegen die Besten. Attraktiv
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Aha, da haben wir wieder so ein Modewort: der Trainer des FC Luzern spricht dauernd von "seinen Jungs", und nun nennt auch R. Federer die jüngern Konkurrenten so. Tummeln sich bald nur noch "Jungs" auf den Sportplätzen, selbst wenn nicht wenige davon Familienväter sind?
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Gesprochen wie ein Champion!!! Beeindruckend....
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