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ATP-Tour Federer mit Lob und Selbstkritik

Novak Djokovic hat Roger Federer im Final von London dominiert. Die Gründe dafür sieht der unterlegene Schweizer nicht nur bei den Stärken des Serben, sondern selbstkritisch auch bei der eigenen Leistung.

Legende: Video «Habe forcieren müssen, diesmal ging es nicht so gut auf» abspielen. Laufzeit 4:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.11.2015.

Gut aufschlagen, Novak Djokovic unter Druck setzen und ihn sein Spiel nicht aufziehen lassen. Das war Roger Federers Taktik für den Final in London.

Sie ging nicht auf. Das habe an beiden Spielern gelegen, gab sich Federer nach dem Spiel durchaus selbstkritisch. «Ich habe nicht ganz so gut aufgeschlagen wie bei meinem Sieg in der Vorrunde», musste der Schweizer konstatieren. Im Spiel habe er zudem «vielleicht manchmal etwas zu viel riskiert».

Es wäre schon etwas möglich gewesen.
Autor: Roger Federer

Weil Federers Service nicht unwiderstehlich war, gelang es seinem Gegenüber, die gewohnten Stärken auszuspielen. In den Grundlinienduellen war der Serbe an diesem Abend nur schwer zu fordern.

«Djokovic hat seinen Rhythmus gefunden, das hat es dann für mich schwierig gemacht. Letztlich hat er verdient gewonnen. Es wäre aber durchaus etwas möglich gewesen gegen ihn», so Federer.

Wie der Schweizer seine gesamte Saison beurteilt und was seine nahen Zukunftspläne sind, erfahren Sie im Video.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    Einfach wunderbar ! Ich bewundere RF nicht nur immer in seinen ehrlichen Interviews - noch nie ein hochgespieltes bla-bla gehört - seine unwahrscheinliche Persönlichkeit, sein Können, seine Fairness. Djokovic hat nun einfach z.Zt. eine extreme Stärke, vor allem wenn er in Not ist. Auch Joker wird mal eine andere Phase lernen müssen. RF ist und bleibt der beste Tennisspieler so-oder-so.
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  • Kommentar von Wiegand Klaus, Dreieich
    Der Sieger der Herzen ist für mich Roger Federer
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  • Kommentar von Max Blatter, 5620 Bremgarten
    Zu Federers Blütezeit ging es für die meisten Tennisspieler um die Frage: Wer ist der Zweitbeste hinter Federer? Kann sein, dass sich dieser nun daran gewöhnen muss, den zweiten Platz hinter Djokovic anzustreben. DAS sollte möglich sein; für mich ist "gefühlt" Federer der bessere Tennisspieler als Andy Murray, beispielsweise.
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