Federer ringt Istomin nieder

Roger Federer hat bei den Swiss Indoors in Basel nach einem hart erkämpften Sieg über den Usbeken Denis Istomin die Viertelfinals erreicht.

4:6, 6:3 und 6:2 lautete das Skore nach beinahe zwei Stunden zugunsten des Basler Rekordsiegers, der damit im 5. Duell mit Denis Istomin den 5. Sieg errang. Im Viertelfinal trifft Federer am Freitag auf Alexander Dolgopolow oder Grigor Dimitrov.

Federer benötigte viel Geduld, bis er gegen Istomin (ATP 48) zu seiner Chance kam. Dem Usbeken gelang im Startsatz das Break zum 3:2, das Federer trotz zwei Breakbällen beim Stande von 4:5 nicht mehr wettmachen konnte.

Erstes Break sorgt für Wende

Im zweiten Umgang dauerte es erneut bis zum 6. Game, ehe Federer endlich ein Servicedurchbruch gelang. Nach dem Punkt zum 4:2 servierte er den Satz sicher nach Hause. «Ich hatte zu Beginn Mühe, machte zuviele Fehler. Es unterliefen mir Vorhandfehler am Laufmeter, ich musste mein Risiko etwas zurückschrauben», sagte Federer über seinen schwierigen Start in die Partie.

«Dann habe ich versucht, körperbetonter zu spielen und längere Ballwechsel zu provozieren. Da spürte ich, dass ich Oberwasser kriege», kommentierte Federer weiter.

«Das gibt mir Selbstvertrauen»

Im Entscheidungssatz sorgte Federer dann schnell für klare Verhältnisse - allerdings nicht ohne Schrecksekunde. Ehe er im 3. Game das Break Richtung Sieg schaffte, musste er im 2. Game 4 Breakbälle abwehren. In der Folge war bei Istomin der Glaube weg, Federer konnte mit einem weiteren Break auf 4:1 erhöhen und die Heim-Fans mit einem weiteren Sieg erfreuen. «Ich konnte die Partie noch drehen und war am Ende sehr zufrieden. Genau solche Spiele brauche ich, das gibt mir Selbstvertrauen», so Federer.