Zum Inhalt springen

ATP-Tour Federer scheitert in Dubai an Berdych

Roger Federer ist beim ATP-500-Turnier in Dubai im Halbfinal ausgeschieden. Der Schweizer unterlag dem Tschechen Tomas Berdych in 3 Sätzen mit 6:3, 6:7 und 4:6. Im Endspiel trifft Berdych auf den Serben Novak Djokovic.

Legende: Video Federer - Berdych in Dubai («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 3:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2013.

Einmal mehr musste sich Roger Federer seinem «Angstgegner» Tomas Berdych (ATP 6) geschlagen geben. 5 der letzten 8 Duelle gegen den Tschechen gingen verloren. Die Niederlage in Dubai dürfte dabei in der Kategorie «unnötig» eingeordnet werden. Federer vergab im Tiebreak des 2. Satzes nicht weniger als 3 Matchbälle.

«Es ist sehr ärgerlich, ich hatte meine Chancen, es ist aber in den entscheidenden Momenten nicht für mich gelaufen», bilanzierte Federer, der nächste Woche beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells an den Start gehen wird.

Berdych mit frühen Breaks

Gegen Berdych reichte dem Schweizer im 1. Durchgang ein Break, um den Satz sicher nach Hause zu bringen. Danach wogte die Partie hin und her. Die Weltnummer 2 geriet gegen Berdych früh in Rückstand, konnte sich aber aus der heiklen Situation (2:5-Rückstand) befreien und sich ins Tiebreak retten. Dieses entschied Berdych mit 10:8 für sich und erzwang damit einen 3. Satz.

Im Entscheidungsdurchgang gelang Berdych beim Stand von 2:2 erneut ein Break, welchem Federer in der Folge bis zuletzt erfolglos hinterherrannte.

Nun gegen Djokovic

Im Final am Samstag trifft Berdych auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Der Serbe bezwang in seinem Halbfinal den Argentinier Juan Martin Del Potro (ATP 7) 6:3, 7:6 (7:4).

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jonas, Sydney
    Roger hat nach wie vor das wahrscheinlich groesste Schlagrepertoire, aber bei den Big-Points, die auf einem solchen Spitzenniveau absolut entscheidend sind, fehlt ihm seit einiger Zeit das entscheidende Etwas; dies unterschied ihn 2005-2008 von seien Gegnern, da hatte er diesen mentalen Vorteil, mit dem er seine Konkurrenz dominierte. Es fehlt nicht viel, ich glaube nach wie vor, dass Roger noch Granslams gewinnen wird ;-) @ Heinz Huber & Franz Vogel: sorry aber ihr habt wirklich keine Ahnung...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roger Brecht, Neuenhof
    Roger kann immer noch bei jedem Turnier gewinnen, dafür hat er nach wie vor die Weltklasse. Die fehlende Konstanz verhindert lediglich, dass er viele Turniere gewinnt. Ärgern tut mich eigentlich nur, dass dadurch der Davis Cup trotzdem keinen Platz im Roger-Kalender gefunden hat, hat ja durch weniger Weltranglistenpunktedruck und Spiele pro Turnier auch weniger Belastung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Schumann, Zürich
    oh je, wieder verloren. Die Konstanz ist weg! So kann man keine Turniere gewinnen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen