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ATP-Tour Federer scheitert in Gstaad an Brands

Roger Federer ist die Rückkehr ans ATP-250-Turnier von Gstaad gründlich missglückt. Der Baselbieter verlor sein Achtelfinal-Spiel im Berner Oberland gegen den Deutschen Daniel Brands (ATP 55) in 2 Sätzen.

9 Jahre mussten die Fans im Berner Oberland auf Roger Federer warten, nach gut einer Stunde verabschiedete sich der Baselbieter bereits wieder bitter enttäuscht. Federer kassierte gegen den Deutschen Daniel Brands eine verdiente 3:6 und 4:6-Niederlage.

Brands der bessere Akteur

Brands war Federer in allen Belangen überlegen. Der Weltranglisten-Fünfte fand kein Mittel gegen seinen aufschlagstarken Kontrahenten (11 Asse) und konnte von 5 Breakchancen keine nutzen.

Ganz anders der 26-jährige Deutsche: Im 1. Umgang nutzte er gleich seine 1. Breakchance zur 4:2-Führung. Federer liess im anschliessenden Game 2 Möglichkeiten zum Re-Break ungenutzt.

Katastrophaler Beginn im 2. Satz

Nach 27 Minuten hatte Brands den 1. Umgang für sich entschieden. Wer danach eine Reaktion von Federer erwartete, sah sich getäuscht. Der Schweizer startete miserabel in den 2. Durchgang und schenkte seinem Gegner mit 4 Volley-Fehlern das Break. Federer konnte einen Doppelbreak-Rückstand nur mit Mühe verhindern, als er im nächsten Aufschlagspiel 2 Möglichkeiten des Deutschen abwehrte.

Trotzdem gelang dem Schweizer der erhoffte Steigerungslauf nicht mehr, zu fehlerhaft war sein Spiel und zu souverän spielte Brands auf. Auch in heiklen Situationen bewahrte der Deutsche kühlen Kopf und beendete das Spiel mit seinem 2. Matchball zur geglückten Revanche für das Out im Hamburg vor Wochenfrist.

Brands gegen Hanescu

In der nächsten Runde trifft Brands auf Victor Hanescu (ATP 54). Der Rumäne profitierte in seiner Achtelfinal-Partie von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Widersachers Roberto Bautista-Agut (ATP 48). Der Spanier klagte über starke Rückenschmerzen.

64 Kommentare

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  • Kommentar von W.Schwarb, Ueken
    Was regt ihr euch alle hier so für oder gegen Federer auf. Er spielt Tennis und macht (mehr oder weniger dämliche) Werbung für sich und für sein Bankkonto, nicht für euch. Und wenn ihr es nicht ertragen könnt, dass er nicht mehr jedes Match gewinnt, dann schaut doch einfach nicht mehr zu und geht spazieren oder joggen, ist eh viel gesünder.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    @Schuller. Die überall auftauchenden Respektdiskussionen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich frage mich war es denn respektlos Blocher abzuwählen, darf man Grübel und Vasella hinterfragen, die haben aus der Sicht gewisser Kreise auch viel geleistet. Sind alle Trainerentlassungen im Fussball respektlos? Sind Mohammed Karikaturen respektlos? Die Respektfrage wird immer von orthodoxen Anhängern gestellt, sie dürften gemerkt haben, dass ich nicht zu diesen gehöre.
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    1. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      @passant: Der Unterschied zu Ihren Beispielen ist: Roger Federer ist sein eigener Chef. Nur er entscheidet wann und wo er zurücktritt! Ich kann die ewigen Rücktrittsforderungen an Federer sowieso nicht verstehen. In einem anderen Land wäre man froh einen solchen Tennisspieler zu haben.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    @Schuller. Ich wollte aufzeigen, dass RF nicht einfach eine kleine Baisse habe und nicht mehr die Nummer 1 sei, sondern, dass er Mühe bekunden werde überhaupt auf der Tour mitzuhalten. Es passt heute gar nichts mehr zusammen, der Rücken hält nicht, weil er beim Service zu viel powern muss, sein restliches Spiel ist völlig insuffizient. RFs Entwicklung erinnert mich an Janka, Günthardts Kommentare tönen wie die von Russi. Die Entwicklung bei Janka hat man gesehen, will man das für RF?
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    1. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      Sie beantworten meine Frage nicht die da lautet: Finden Sie solche Kommentare nicht ziemlich respektlos?
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    2. Antwort von Jacques Mallard, Luzern
      Federer ist aber kein Janka oder Günthardt und alle haben die Umwandlung schon bemerkt. Klar will keiner, dass es ihm bergab weitergeht. Dass hier negativ spekuliert statt unterstützt wird finde ich leider sehr, sehr enttäuschend.
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    3. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      @Jacques Mallard: Man kann ja den weiteren Verlauf seiner Kariere negativ oder positiv sehen, aber Aussagen wie sie Herr passant macht (siehe Wimbledon) finde ich nur noch respektlos, gegenüber einem Sportler, der so viel erreicht hat und so talentiert ist wie Roger Federer.
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    4. Antwort von Mike, Schwyz
      Auch ich nehme Jean Passant in Schutz, obwohl ich die meisten Spiele von RF mit grossem mitfiebern verfolge und immer an ihn glaube. Aber jeder realistische Fan muss sich eingestehen, dass RF nicht mehr auf seinem gewohnten Niveau spielt. Und jeder realistische Fan sollte folglich auch mit durchaus zutreffender Kritik von Jean Passant umgehen können, die zu 99% sachlich und korrekt sind und vielleicht zu 1% respektlos.
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