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ATP-Tour Federer scheitert in Rom an Thiem

Roger Federer ist im Achtelfinal des ATP-1000-Turniers von Rom ausgeschieden. Der Schweizer unterlag dem Österreicher Dominic Thiem mit 6:7 (2:7) und 4:6.

Legende: Video Angetreten – und verloren: Federer unterliegt Thiem in 2 Sätzen abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Vom 12.05.2016.

Die gute Nachricht aus Federer-Sicht kam bereits vor der Partie: Der Schweizer entschied sich, den Achtelfinal gegen Dominic Thiem zu bestreiten. Aufgrund der Rückenprobleme hatte er es sich offen gelassen, ob er überhaupt antreten soll.

Federer startet aggressiv

Die Entscheidung schien sich zunächst auszuzahlen. Federer wirkte weder gehemmt noch blockiert und startete sehr aggressiv in die Partie. Diese Taktik ging vor allem zu Beginn auf. Der Schweizer realisierte im 1. Satz das Break zum 3:2, musste dann seinen Service aber umgehend wieder abgeben.

Das Tiebreak war eine klare Angelegenheit zugunsten des 22-jährigen Österreichers. Nach dem 1:2 gelangen Thiem 6 Punkte in Folge.

Legende: Video Federer über den Rücken, die Leistung und die Erkenntnisse abspielen. Laufzeit 2:12 Minuten.
Vom 12.05.2016.

Wie stehts um den Rücken?

Fortan war er der bessere Spieler, auch weil Federer zu viele Fehler unterliefen und Thiem konstant auf hohem Level weiterspielte und bei eigenem Service unangetastet blieb. Federer geriet praktisch in jedem Aufschlagspiel unter Druck und kassierte das entscheidende Break zum 2:3.

Nach 79 Minuten Spielzeit verwertete Thiem seinen 2. Matchball mit einem Ass zum 1. Sieg im 2. Duell über den 17-fachen Grand-Slam-Sieger. Federer wehrte sich zwar nach Kräften; dennoch konnte er nicht gänzlich kaschieren, dass er nicht 100 Prozent fit ist.

Nächster Halt: Paris

Federer hat nun 10 Tage Pause, um sich weiter von den Rückenproblemen zu erholen. Am 22. Mai beginnen in Paris die French Open.

Aufgrund der Niederlage ist klar, dass der Baselbieter im Ranking Andy Murray wieder vorbeiziehen lassen muss und auf Rang 3 zurückfallen wird. Im letzten Jahr hatte der Schweizer in Rom, wo er das Turnier noch nie gewinnen konnte, den Final erreicht.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten,12.05.2016, 07:00 Uhr

27 Kommentare

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  • Kommentar von Batman Rächer, Gotham
    Keine Ahnung ob ich es mir nur krampfhaft einrede oder ob ich wirklich noch an Federer glaube und dass nachdem vor ein paar Monaten in Australien noch alles im Lot war... Zum Glück muss er am Freitag 13 nicht spielen :) Hoffe, dass er bis Wimbledon wieder da ist! BEL18VE
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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Roger Federer bleib ein Ausnahmesportler und wird noch länger in den Top 10 spielen. Er liebt diesen Sport und wird wohl noch den einen oder anderen Erfolg einfahren. Die Spitze ist zum Glück sehr breit, ausser Djokovic ist wohl jeder nun schlagbar unter den ersten 15. das macht es zum Glück interessanter.
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  • Kommentar von Darko Kovac, Wetzikon
    Federer ist wie ein in die Jahre gekommen Oldtimer, der am Goodwood Festival of Speed sich krampfhaft versucht, sich mit Kollegen deutlich jüngeren Baujahrs, zu messen. Die jahrelangen Schindereien haben deutlich Spuren im Gebälk hinterlassen und seine Spielweise, die nun gar nicht so auf "materialmordende" Rallys ausgelegt ist aber nun mal auf Sandplätzen Usus sind, kommt ihm da nicht entgegen. Sollte er tatsächlich auf einem 18. GS spekulieren, dann sollte er sich auf Wimbledon konzentrieren!
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    1. Antwort von Mary Roes, Zollikon
      Ich will mich hier weiss Gott nicht als Tennis-Spezialistin wichtig machen, aber dass Sie, Darko Kovac, einen Spieler wie Roger Feder, welcher schon seit "ewigen Zeiten" in den Top Ten figuriert, so "runterputzen", schlägt doch dem Fass den Boden raus! Ich denke, die meisten Schweizer sind stolz auf dieses Ausnahmetalent und bringen RF den Respekt entgegen, der ihm gebührt!
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    2. Antwort von jc heusser, erstfeld
      Dem Namen nach sind kein Schweizer und vermutlich nur geduldet in der Schweiz! Also mässigen Sie ihre unqualifizierten Kommentare über Roger Federer, welcher niemandem noch etwas "Beweisen" muss!
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    3. Antwort von Darko Kovac, Wetzikon
      An Mary Ich möchte mich selbst nicht als Tennisexperte bezeichnen, sondern als Hobbyspieler, der diesen Sport schon seit über 20 Jahren intensiv verfolge. Man könnte sagen das Federer als jetziger Oldtimer seiner Zeit weit voraus war und nur deswegen auch heute noch in der Lage ist mitzuhalten, mehr aber nicht. Ich habe jahrelang für ihn die Daumen gedrückt weil mich seine elegante Spielweise fasziniert hat. Leider wird es für ihn auch in Topform nur silberne Teller zu hohlen geben, mehr nicht!
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    4. Antwort von Darko Kovac, Wetzikon
      @ Heusser Dem Ort nach sind ein Ur(i)chiger Schweizer, einer der sich selbst als wahren Scheizer sieht und warscheinlich Jahr für Jahr ännet em Untersee auf der Rütliwiese am 1. Aug. drei Finger in die Luft hält und den CH Psalm zum besten gibt. Ich selber bin hier geboren habe einen Hochschulabschluss und zahle meinen Steuern. Mich als "geduldet" zu bezeichnen zeigt, wie sehr es sie fertig macht wenn ihr heissgeliebter Fedi vorallem von Nole zuletzt am AO geradezu demontiert wurde.
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    5. Antwort von Travis Bickle, Frankfurt am Main
      J c heusser. Das was sie da schreiben- dass geht nicht. Wenn mir sowas jemand auf der strasse sagen würde, dann würden nicht nur..............
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