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ATP-Tour Federer schlägt Wawrinka und steht im Final gegen Djokovic

Roger Federer kämpft am Sonntag gegen Novak Djokovic um den Turniersieg bei den ATP Finals. Der Basler gewann das Schweizer Duell gegen Stan Wawrinka in London in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:3.

Legende: Video Zusammenfassung Federer - Wawrinka abspielen. Laufzeit 04:26 Minuten.
Aus sportaktuell vom 21.11.2015.

Anderes Spiel, gleicher Sieger. Roger Federer hat auch das zweite Halbfinal-Duell gegen Stan Wawrinka in London für sich entschieden. Nach 1:10 Stunden schlug der Basler zum Matchgewinn auf.

Vor Jahresfrist hatten sich die Kontrahenten einen epischen Kampf über fast drei Stunden geliefert. Dass es diesmal nicht zu einem ähnlichen Spektakel kam, lag an beiden Spielern.

Federer mit Geduld

Federer zeigte sich zu Beginn bemüht, die Ballwechsel kurz zu halten. Er spielte mit wenig Marge und kassierte nach zwei Netzrollern zu seinen Ungunsten prompt das erste Break der Partie.

Wawrinka bestätigte seinen Service-Durchbruch und ging mit 4:2 in Führung. Federer änderte seine Strategie und nahm kurzzeitig auch längere Ballwechsel in Kauf. Die Rechnung ging auf: Wawrinka beging zunehmend Fehler und gab drei Games in Folge ab. Mit dem zweiten Break zum 7:5 holte sich Federer den ersten Satz.

Das Rebreak war der Dämpfer für Wawrinka, danach baute er ein wenig ab.
Autor: Roger Federerzur Wende im Spiel

Im zweiten Satz hatte Federer das Heft definitiv in der Hand. Bei erster Gelegenheit nahm er Wawrinka den Aufschlag ab. Diesen Break-Vorsprung gab Federer nicht mehr Preis. Seinen zweiten Matchball verwertete er zum 6:3.

Legende: Video Federer im Siegerinterview abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus sportlive vom 21.11.2015.

Djokovic ist gewarnt

Nach einem weiteren ganz starken Auftritt steht Federer damit zum zehnten Mal im Endspiel der ATP Finals. Am Sonntagabend fordert der Schweizer dort die Weltnummer 1 Novak Djokovic heraus.

Dieser hat das Turnier in den letzten drei Jahren stets gewinnen können. Doch er ist gewarnt: In der Gruppenphase behielt Federer mit 7:5 und 6:2 die Oberhand.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.11.2015, 21:00 Uhr.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Den Final können Sie am Sonntag ab 19:10 Uhr auf SRF zwei und hier im Stream mitverfolgen.

33 Kommentare

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  • Kommentar von Radomir Putnik, Zürich
    Die Frage ist doch, wird sich Federer wieder auf Djokovics Stuhl setzen, um sich so einen psychologischen Vorteil zu verschaffen?
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  • Kommentar von H. Lins, Konstanz
    Die beiden Halbfinals waren sehr einseitige Spiele, das Finale wird hoffentlich spannender. Djokovic oder Federer werden morgen Historisches erreichen: 4 Tour Finals in Folge oder 7 Tour Finals insgesamt gewonnen. Ich hoffe, dass Roger das Spiel offener gestalten kann als ein sichtlich überforderter Nadal. Für das Finale wird entscheidend sein, wer die Rückhandachse dominiert; hier liegen die grössten Unterschiede der Potentiale zwischen Roger und Novak.
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  • Kommentar von Travis Bickle, Frankfurt
    Momentan kann keiner bei grandslams und der aktuellen weltranliste mit djokovic mithalten. Anderes beispiel-wenn bayern münchen nach der saison fast doppelt so viele punkte hat wie der zweite und noch in den wichtigeren prestige duelle gg den 2 und 3 gewann. Dann kann man schon sagen das momentan und in den kommenden jahre wenig Konkurrenz herrschen wird. Hin und wieder werden ein paar spiele auch verloren.Am ende zählen die grandslam siege und novak ist auf nem guten weg der beste aller zeiten
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Wenn Djokovic sein Niveau auch 2016 halten kann, die Weltnummern 2 bis 4 stagnieren und von weiter hinten weiterhin kaum Konkurrenz nachkommt, dann kann Djokovic 2016 grosse Schritte zugunsten seiner Tour-Statistik machen. Allerdings funktioniert das nur, wenn alle drei "Wenns" in Erfüllung gehen. Zudem muss man sich vor Augen führen, dass die grossen Titel 1 bis 10 bisher immer in wesentlich kürzerer Zeit gewonnen worden sind als die Titel 11 bis 17 (etc.).
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    2. Antwort von Travis Bickle, Frankfurt
      Bei djokovic gibt es keine 3 wenns. Er darf nicht den gleichen fehler machen-wie nach der saison 2011, nach den australien open 2012 hat er sich nicht weiter entwickelt bis ende 2014 und im tennis sport muss mann sich immer weiter entwickeln. Er muss sich auch im nächsten jahr weiter entwickeln. Alles hängt von djokovic ab. Federer hat nach dem 28 LJ 2 grangslams gewonnen. Es kommt nur auf djokovic an wie er sich weiter entwickelt..... Das ist meine sicht
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    3. Antwort von Jim James, Zürich
      Ich persönlich glaube nicht, dass Djokovic Federer einholt. Aber ich gehe mit Ihnen einig, dass von der momentanen Spitze keiner mit Djokovic mithalten kann. Es ist im Sport sehr schwierig länger als 1 Jahr vorauszuhen, deshalb sind die Leistungen von Djokovic, Federer und Nadal um so höher einzuschätzen da sie seit langem oben dabei sind.
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