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ATP-Tour Federer startet in Miami und freut sich auf Europa

Trotz seiner knappen Niederlage gegen Novak Djokovic ist Roger Federer mit den beiden Wochen in Indian Wells sehr zufrieden. Einem Start am Turnier in Miami, das am Mittwoch beginnt, stehe nichts im Weg, sagte der Schweizer im Interview.

Der 5. Titel in der kalifornischen Wüste blieb Roger Federer verwehrt. Im Tiebreak des Entscheidungssatzes war Novak Djokovic im Endspiel der bessere Spieler. «Er konnte während den ersten 6 Punkten mit dem Wind im Rücken spielen und führte dann 5:1», meinte der Schweizer.

Allzu traurig war der Rekord-Grand-Slam-Champion nicht. «Ich war recht entspannt nach dem Final», erklärte Federer. Er sei zufrieden mit seiner Leistung, denn er habe von der 1. Runde bis zum letzten Ball gut gespielt. «Ok, vielleicht nicht bis zum allerletzten Ball. Denn der war eine schlechte Backhand», ergänzte der Baselbieter schmunzelnd mit Blick auf den Matchball, der im Netz gelandet war.

Zwei Schweizer im «Race» vorne

Federer machte einen aufgeräumten Eindruck, er ist mit seinem zweitbesten Saisonstart in den letzten 8 Jahren (19:3 Siege) sichtlich zufrieden. Die wiedergefundene spielerische Stärke und das gesteigerte Selbstvertrauen schlugen sich auch im Ranking nieder: Federer gewann 3 Positionen und ist wieder auf Platz 5 klassiert. Und im «Race to London», wo nur die Resultate der aktuellen Saison berücksichtigt werden, liegt der 32-Jährige hinter Stanislas Wawrinka auf Rang 2.

Legende: Video Final Federer - Djokovic («sportlive») abspielen. Laufzeit 04:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.03.2014.

In Miami am Start

Nur wenige Stunden nach dem Matchball flog Federer von Kalifornien nach Florida, wo am Mittwoch das ATP-1000-Turnier in Miami beginnt. Der Schweizer entscheidet zwar erst kurzfristig darüber, ob er antreten wird. Alle Zeichen deuten indes auf eine Teilnahme des zweifachen Miami-Siegers hin: «Ich schaue, wie ich mich fühle. Ich denke aber, dass ich am Freitag dort meine Startrunde spielen werde.»

Weil Federer im Vorjahr das Turnier verletzungsbedingt hatte auslassen müssen, winkt ihm in Florida sogar der Sprung auf Platz 3 der Weltrangliste.

Kürzere Reisen

Nach Miami folgt ein rund 4-monatiger «Block» in Europa, beginnend mit dem Davis-Cup-Heimspiel gegen Kasachstan (4. bis 6. April). Auf diese Periode freut sich Federer. «Wir waren in den letzten Monaten viel unterwegs. Es ist schön, dass das viele Reisen bald vorüber ist», sagte Federer. Erst Ende Juli dislozieren er und sein Tross wieder nach Nordamerika.

Race to London

1.Stanislas WawrinkaSchweiz2380
2.Roger FedererSchweiz2010
3.Rafael NadalSpanien1995
4.Novak DjokovicSerbien1690
5.Tomas BerdychTschechien1685

8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Schneebeli, Aarau
    Gut, wenn man nicht dauernd an der Spitze spielen kann, macht es durchaus Sinn, ein schwaches Jahr einzubauen. Somit kann man danach viele Punkte holen und schnell aufholen. Siehe Nadal vor 2 Jahren, Rf jetzt.
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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Die Chancen für Roger stehen gut, im Ranking einen Schritt nach vorn zu machen. Allerdings waren die Spieler von den Nummern 3 bis zur 8 Anfang Tennisjahr nahe beieinander und sind es immer noch. Jeder von ihnen kann nach vorne kommen. Berdych traue ich es zu. Murray spielt noch nicht auf seinem Niveau. Kann er den Titel verteidigen? Wie steht es wirklich um Ferrer und Delpo? Tsonga ist leider aus den Top 10 gefallen, sehr schade.
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Herr Hug Federer wird nach Miami nicht mit Bestimmtheit die Nr. 4 sein. Ferrer verlor letztes Jahr den Final, kann aber trotzdem vor RF bleiben. Murray (Sieger) bleibt sicher hinter ihm. Berdych & Del Potro haben jeweils auch die Chance vor ihm rangiert zu sein. Dennoch, die Möglichkeit zur Verbesserung von RF auf Pos. 4 stehen sehr gut.
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    1. Antwort von hug, wilen
      ja das ist richtig. ich gebe ihnen völlig recht. Berdych oder Del Potro vielleicht, müssen aber das turnier gewinnen. ferrer wird wohl eher nicht gewinnen, er spielte bis jetzt kein gutes jahr.
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