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ATP-Tour Federer und das Erfolgspflaster Cincinnati

Das ATP-1000-Turnier in Cincinnati dient den Schweizer Tennisassen als Generalprobe für das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison in New York (ab 25. August). Roger Federer tritt in Ohio trotz Final-Niederlage in Toronto beflügelt und als Rekordsieger an.

Legende: Video Federers letzter Triumph in Cincinnati (2012) abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 19.08.2012.

Die Liebesbeziehung zwischen Roger Federer und dem ATP-1000-Turnier in Cincinnati währt schon lange, und sie ist eine intensive dazu. Seit 2002 hat der Baselbieter keine Austragung ausgelassen. Er ist auch in den letzten beiden Jahren im Bundesstaat Ohio angetreten, nachdem er auf das vorherige Turnier in Kanada jeweils verzichtet hatte.

Mit 5 Triumphen ist Federer der Rekordsieger dieses Turniers, das zu den am längsten bestehenden der Tenniswelt zählt und 1899 erstmals durchgeführt wurde. Seine Erfolge an dieser Stätte sind einer Gesetzmässigkeit unterworfen. Denn bis auf eine Ausnahme stemmte er hier jeweils im 2-Jahres-Turnus die Trophäe in die Höhe.

Mit viel Rückenwind

Nach 2005, 2007 und 2009 stürmte Federer in Cincinnati bereits 2010 wieder zum Titel. Seine Serie führte er danach standesgemäss 2012 fort. Dabei musste er im gesamten Turnier keinen Satzverlust hinnehmen und setzte sich im Endspiel gegen Novak Djokovic durch (6:0, 7:6). Letzte Saison bedeutete Rafael Nadal, der spätere Sieger und nun abwesende Titelverteidiger, im Viertelfinal Endstation.

Nach der Logik wäre die Reihe also erneut am 33-jährigen Schweizer. Zudem tritt die Weltnummer 3 trotz der Final-Niederlage in Toronto mit Rückenwind knapp 800 Kilometer südwestlicher an. Entscheidend wird sein, wie gut sich Federer erholt. Zum Auftakt in Cincinnati wartet nach einem Freilos am Mittwoch um ca. 20:30 Uhr Schweizer Zeit Vasek Pospisil (Ka/ATP 27), der Radek Stepanek (Tsch/ATP 34) in 3 Sätzen niederrang. Federers möglicher Viertelfinal-Gegner ist Andy Murray (Scho/ATP 9).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.08.14 21:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Pirmin Meier, Beromünster
    @en passant an Passant: Federer hat Murray geschlagen, in 2 Sätzen, nicht zu knapp. Für 400-Meter-Hürdeneuropameister Hussein ist es neben Goldmedaille mehr wert, dass F. ihm gratuliert als etwa U. Maurer. Falls F. in den US-Open "nur" Halbfinalist wird, ist er dann wieder "Versager"? Wahrscheinlichkeit, dass er bald Nummer 2 ist, ist grösser als dass er auf Niveau von Murray, bestem Briten der letzten 30 Jahre, "absteigt". Noch Fragen?
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  • Kommentar von Pirmin Meier, Beromünster
    Es stimmt, um einen Vergleich mit dem Fussball zu machen, Federer ist derzeit nicht Weltmeister, er spielt bloss auf dem Niveau von Messi und Robben, welche derzeit übrigens nicht bei Young Boys spielen. Er ist nur Nr. 3 der Welt, übrigens ist sein Besieger Tsonga in Toronto bereits ausgeschieden. Sollte Federer durchhalten, wäre es einmal mehr phänomenal, sonst hätte er nicht mehr Grund aufzuhören als Tsonga, der nach 8 Jahren wieder mal ein Masters 1000 gewann. K
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  • Kommentar von mark us, ag
    Sie haben Recht Jean Passant. Zum Glück haben wir ja Sie. Ich meine 17 Grand Slam Siege, zig ATP 1000 Turniere, viele weitere andere Turniersiege. Olympiasilber im Einzel, Gold im Doppel. Seit Jahren in den Top 10, eine unglaubliche Konstanz in diesem weltweit beliebten Sport... weiterhin wahnsinnig tolle Matches. Da haben Sie recht, die sind nichts mehr wert. Aber zum Glück haben wir ja Sie. Ein tolles Aushängeschild für die Schweiz. Jean Passant Superstar. oder etwa doch nicht?
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