Federer und die nötige Gelassenheit vor dem Showdown

Novak Djokovic gegen Roger Federer, Weltnummer 1 gegen Weltnummer 2 - in Indian Wells kommt es am Sonntagabend (21 Uhr im Livestream auf srf.ch/sport, ab 21:15 Uhr live auf SRF zwei) zum Traumfinal. Der Schweizer gibt sich vor dem Showdown mit gutem Grund gelassen.

Roger Federer schreibt Autogramme.

Bildlegende: Nimmt sich Zeit für die Fans Roger Federer. Keystone

Roger Federer wirkte im Halbfinal gegen Milos Raonic etwas angespannt. Immer wieder war der Schweizer zu hören - ob bei grossartigen Punkten oder ärgerlichen Fehlern. Wie erleichtert er nach dem Sieg war, zeigte sich schliesslich beim Signieren der Kameralinse. «Tough match» schrieb Federer, sein Gesichtsausdruck sprach Bände.

Von Anspannung in der Folge aber keine Spur mehr. Nach dem Erfolg gegen Raonic kam es für Federer zu einem ganz speziellen Treffen. Der Schweizer erhielt Besuch von Hockey-Legende Wayne Gretzky. «Surreal, ‹The Great One› zu treffen. Vielen Dank für deine Zeit @officialgretzky #legend», postete Federer mit einem Bild auf Twitter.

Wenig später liess der 33-Jährige auf Facebook ein kurzes Video folgen, das ihn auf dem Weg zurück ins Hotel zeigt. «Meine Fahrt weg vom Stadion nach dem heutigen Match. Freue mich auf den morgigen Final!», schrieb Federer dazu.

Eindrückliche Siegesserie Federers

Federer hat allen Grund, zuversichtlich auf das Endspiel gegen Novak Djokovic vorauszublicken. Zum einen, weil er das letzte Duell gegen den Serben vor knapp einem Monat im Dubai-Final in beeindruckender Manier für sich entschied. Zum andern, weil Federer zuletzt kaum mehr verloren hat.

Seit den US Open Anfang September musste die Weltnummer 2 ausserhalb der Grand Slams den Platz nur zwei Mal als Verlierer verlassen. Im Davis-Cup-Final gegen Gaël Monfils und beim ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy gegen Raonic. Dem gegenüber stehen 33 Siege, darunter 9 gegen Top-10-Spieler.