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ATP-Tour Federer warnt vor dem unbekannten Argentinier

Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Florian Mayer trifft Roger Federer (ATP 5) im Halbfinal des ATP-500-Turniers in Hamburg auf den Argentinier Federico Delbonis (ATP 114). Ein Gegner, über den Federer (noch) nicht allzu viel weiss.

Roger Federer spielte gegen Florian Mayer mit einer Weste.
Legende: Neuer Look Roger Federer spielte gegen Florian Mayer mit einer Weste. Keystone

Roger Federer, Nicolas Almagro, Fabio Fognini und - Federico Delbonis. Der 22-jährige Argentinier macht in Hamburg in dieser Woche auf sich aufmerksam. Auf dem Weg in den Halbfinal schaltete der Qualifikant mit Julian Reister (ATP 107), Tommy Robredo (ATP 29), Dimitri Tursunov (ATP 68) und Fernando Verdasco (ATP 34) vier besser klassierte Spieler aus.

Als Belohnung darf Delbonis nun gegen Federer ran. Was weiss der Schweizer über seinen Halbfinal-Gegner? «Ich kenne ihn nicht sehr gut, da muss ich noch einmal über die Bücher gehen», sagt er und warnt sogleich vor der vermeintlich leichten Aufgabe: «Er hat nichts mehr zu verlieren und wird deshalb gefährlich sein.»

Erst ein Sieg bei Grand Slams für Delbonis

Zu überzeugen vermochte Linkshänder Delbonis in der Hansestadt mit seinem Aufschlag und den krachenden Grundlinienschlägen. Deutsche Sandplatz-Turniere scheinen ihm ohnehin zu liegen: Seinen bisher einzigen Halbfinal auf der ATP-Tour erreichte der 1.90-Meter-Hüne aus Azul vor zwei Jahren in Stuttgart. Auf Grand-Slam-Stufe hat er allerdings erst eine einzige Partie gewinnen können: In diesem Jahr an den French Open in Paris.

Für Federer ist es das erste Duell mit Delbonis, der am Montag im Ranking in die Top 100 vorrücken wird. Der Baselbieter strebt seinen fünften Titel in Hamburg und den zweiten nach Halle in diesem Jahr an.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula, Männedorf
    Federer spielt meistens noch Turniere gegen 2. Klasse Spieler, und verliert noch gegen die Nr.114. Wenn Murray gespielt hätte, wäre er kaum in den Halbfinal gekommen. Aber immer ein fettes Startgeld kassieren.
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  • Kommentar von Bruno Herzog, St. Ives
    Die ewigen Kritiker sollten sich einmal überlegen wieviel (oder besser wie wenig) sie selber im Vergleich zu RF in ihrem eigenen Leben erreicht haben: sportlich, beruflich, finanziell, Beleibtheit, Ansehen. Kein anderer Schweizer (vielleicht mit Ausnahme von Henri Dunand) haben für soviel positives Image für die Schweiz gesorgt. Es ist doch keine Schande wenn man nicht mehr die Nr. 1 ist, aber immer noch unter den top 10.Was haben die Besserwisser und Stammtischschnurris denn schon vorzuweisen?
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Naja, in Sachen "Beleibtheit" könnten es wohl noch viele mit Federer aufnehmen ;)
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  • Kommentar von No Le, Serbien
    Federer blamiert sich nur noch.
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    1. Antwort von Urs Rösli, Zürich
      Herr oder Frau No Le aus Serbien: Warum blamiert sich Roger Federer nur noch? Im Gegensatz zu denen, die hier schreiben, hat er erstens im Tennis alles erreicht und zweitens hat er Respekt vor seinen Gegnern. Was man halt von gewissen Schreiberlingen nicht sagen kann, die das Wort "Anstand" nicht in ihrem Wortschatz führen....
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    2. Antwort von urs bernhard, sargans
      Eine Frage soll hier erlaubt sein, von wegen blamieren! Wer kann schon von sich behaupten in seinem Beruf seit über zehn Jahren der Beste oder mindestens in den Top 10 gewesen zu sein? Ich kenne den obigen Schreiberling nicht, unterstelle ihm aber, dass er gegen RF vermutlich von zehn gespielten Bällen auch nur berühren würde. Soviel zum Thema blamieren!
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