Zum Inhalt springen

ATP-Tour Federer winkt in Istanbul Duell gegen Lokalmatador

Roger Federer könnte es bei der erstmaligen Austragung des ATP-250-Turniers in Istanbul mit dem Lokalmatadoren Marsel Ilhan zu tun bekommen. Gegen den 27-Jährigen hat der Baselbieter noch nie gespielt.

Legende: Video Roger Federers Premiere in Istanbul abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 25.04.2015.

In der türkischen Metropole geniesst Roger Federer in der ersten Runde ein Freilos. Danach winkt das Duell gegen Lokalmatador Marsel Ilhan. Der 27-jährige gebürtige Usbeke lebt in Istanbul. Gegen die Weltnummer 84 hat Federer bisher noch nie gespielt. Der andere mögliche Auftakt-Gegner für Federer wäre Jarkko Nieminen (ATP 71). Im Head-to-Head liegt der Schweizer gegen den Finnen mit 14:0 in Front.

Nomineller Halbfinal-Gegner Federers wäre bei der erstmaligen Austragung des Turniers in Istanbul der Kolumbianer Santiago Giraldo (ATP 31). Die untere Tableauhälfte wird vom Bulgaren Grigor Dimitrov angeführt.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jean passant, thun
    Mein erster Anlauf fiel der Zensurschere zum Opfer. Zweiter Versuch. Ich bin auch wenn diese Ansicht offenbar sehr frevlerisch ist der Meinung, dass dieses Turniert in einem fragwürdigen Land zu einem noch fragwürdigeren Zeitpunkt stattfindet. Sport ist nicht so neutral wie immer behauptet wird. Ich wäre sehr interessiert von anderen Sportforumsteilnehmern zu erfahren, ob sie dieses Turnier als "lupenrein" ansehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Aber Herr Passant, es ist allgemein bekannt, dass die meisten Sportlerinnen und Sportler naiv und apolitisch sind oder sich zumindest so geben. Das hat man schon vor den OS von 1936 und 1980 gesehen. Gerade auch Federer, der in anderen Sphären lebt als wir, ist ein gutes Beispiel dafür, siehe das Propagandaturnier in Peking. Dazu passt, dass er noch nie irgendein Wort zu Menschenrechten und dergleichen geäussert hat, wohl auch wegen des dünnen Schulsacks. Sport bildet nicht immer.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Dazu gehört auch dies: Da Federer wie gesagt in anderen Sphären lebt als wir, war es bis heute noch nie ein Thema, dass der Federer-Clan von der Apartheid in Südafrika ebenfalls profitiert hat. Als alle Welt nach Boykott-Massnahmen schrie und ein Christoph Blocher, der für die CH so viel getan hat, noch heute wegen seiner dort gelaufenen Geschäfte kritisiert wird, machte es Papa Federer nichts aus, dort unten jahrelang für Ciba-Geigy zu arbeiten. - Jetzt dürft ihr wieder losheulen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Es ist sicher kein Zufall, dass dieses Turnier ausgerechnet jetzt in Istanbul stattfindet - ziemlich genau 100 Jahre nach dem Beginn des Völkermordes an den Armeniern und Assyrern. Damit kann abgelenkt werden, weil gerade Tennis in der Welt eine so ungeheure Bedeutung hat und die Weltbesten den Status von Göttinnen und Göttern haben. Gerade Sportlerinnen und Sportler lassen sich immer wieder vor solche Propagandakarren spannen, schliesslich sind sie ja nicht politisch, wie es heisst.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Amateur, Aarau
      Warum stellen Sie diese Frage hier? Geht es um eine Grundsatzdiskussion "Turniere in fragwürdigen Ländern" oder "Ist Sport neutral?" oder um den durchsichtigen Versuch, RF wegen seiner Teilnahme in Istanbul (politisch) fragwürdiges Verhalten anzulasten? Wo ziehen Sie Ihre Fragwürdigkeits-Grenzen? Ist das Turnier in Beijing ein lupenreines Turnier im lupenreinen China? Dort spielt meines Wissens RF nie, Nole, Nadal, Murray und andere regelmässig. Kolumbien - lupenreines Turnier in Bogotà?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Grundsätzlich begrüsse ich es, wenn Sportarten sich auch in neuen Gebieten etablieren können. Allerdings gibt es bereits genug Turniere auf der Tour. Und vor allem frage ich mich tatsächlich, ob die Berücksichtigung der Türkei in der aktuellen (politischen) Situation das richtige Zeichen ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Irgendwie muss ich über Sie schmunzeln, Herr Stump: Dafür, dass Sie, so scheint es, nicht gerade eine besonders hohe Meinung von Federer haben, erstaunt es mich doch sehr, dass Sie aus seiner ziemlich überschaubaren Familie gleich einen ganzen Clan machen. Wie kommen Sie denn darauf? ;)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen