Gegen Polansky und Paire

Roger Federer trifft in seinem Startspiel am ATP-1000-Turnier von Toronto auf den Kanadier Peter Polansky. Der Gegner von Stan Wawrinka heisst Benoît Paire.

Roger Federer in Toronto

Bildlegende: Warten auf den Gegner Roger Federer in Toronto Keystone

Peter Polansky, Nummer 129 im ATP-Ranking, verdiente sich das Date mit dem 17-fachen Major-Sieger, indem er Jerzy Janowicz mit 7:6 (7:5), 6:4 besiegte. Der Pole erleichterte ihm allerdings die Aufgabe mit 50 unerzwungenen Fehlern (10 Doppelfehler) massiv.

Für Polansky war es erst der zweite Matchgewinn des Jahres auf ATP-Stufe. Wertvoll ist das Erlebnis auch darum, weil es für das kanadische Davis-Cup-Teammitglied vor Heimpublikum zustande kam. Polansky verwies auf eine Portion Extra-Selbstvertrauen, die die Unterstützung der Fans auslösen könne.

Mit viel Adrenalin gegen Federer

Der 26-Jährige nahm aus dem Startsieg reichlich Adrenalin mit. Gleich danach blickte er aber auch nach vorn, auf das erstmalige Duell mit Federer und sagte: «Nun wird noch ein grösseres Erlebnis auf mich warten, möglicherweise wird das Spiel zu einem Höhepunkt meiner Karriere.»

Polansky beschreibt Federer als tollen Kerl und als sein Vorbild. «Ich freue mich auf einen intensiven Fight», so der Aussenseiter.

Wawrinka mit positiver Bilanz

Der in Genf wohnhafte Franzose Benoît Paire setzte sich gegen den kolumbianischen Linkshänder Alejandro Falla (ATP 73) 6:7 (3:7), 6:4, 6:2 durch und trifft nun auf Stan Wawrinka. Der Lausanner führt im Head-to-Head mit 2:1. Den einzigen Sieg feierte Paire beim bisher letzten Aufeinandertreffen am Canadian Open in Montreal 2013.

Beide Spiele in der Night Session

Die Partien von Federer und Wawrinka finden in der Nacht auf Mittwoch ab 01:00 Uhr MESZ statt.

Sendebezug: Radio SRF 3, 05.08.2014, Morgenbulletin, 7:30 Uhr

Sieg für Wawrinka/Djokovic

Noch vor seinem ersten Einzelspiel hat Wawrinka in Toronto einen Sieg feiern dürfen. An der Seite von Novak Djokovic gewann der Romand im Doppel gegen das kolumbianisch-spanische Duo Juan Sebastian Cabal/David Marrero mit 6:3 und 7:5.