Günthardt: «Federer braucht Matchpraxis»

Roger Federer hat sich nach seinem frühen Wimbledon-Out für die Sand-Turniere in Hamburg und Gstaad angemeldet. SRF-Experte Heinz Günthardt äussert sich über das neue Programm des Grand-Slam-Rekordsiegers.

Roger Federer strebt nach dem frühen Wimbledon-Out zusätzlich Matchpraxis an.

Bildlegende: Schock verdaut? Roger Federer strebt nach dem frühen Wimbledon-Out zusätzlich Matchpraxis an. Keystone

Heinz Günthardt sieht kein Problem darin, dass Roger Federer vor den Hartplatzturnieren in Nordamerika nochmals auf Sand antritt. «Grundsätzlich sind die Umstellungen zwischen den verschiedenen Belägen heute nicht mehr so gross wie früher, weil auf jedem Belag ähnlich gespielt wird», so der SRF-Tennis-Experte.

Richtige Entscheidung getroffen

Günthardt ist überzeugt, dass Federer die Spielpraxis helfen wird, zur alten Stärke zurückzufinden. Diese sogenannte «Match-Fitness» könne man sich nicht im Training holen. «Wenn Federer glaubt, er brauche ein paar Ernstkämpfe, dann hat er sicherlich die richtige Entscheidung getroffen», sagt Günthardt.

Kein Fitness-Problem

Von mangelnder Fitness bei Federer will Günthardt indes nichts wissen. Die Schweizer Weltnummer 3 habe sich zuletzt zwar nicht gut bewegt, «das muss aber nichts mit der Fitness zu tun haben. Das Selbstvertrauen und die Antizipation spielen eine grosse Rolle.»

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Was ist los mit Federer?

1:39 min, aus Tagesschau vom 27.6.2013

Dank Federer: Gstaad baut aus

Roger Federers Erscheinen in Gstaad mobilisiert die Fans. Darum baute das OK des Suisse Open die Zuschauerkapazitäten am Turnier im Berner Oberland aus. So gelangten 5320 weitere Sitzplätze in den Verkauf.