Mardy Fish und die Chance, ein letztes Mal zu spielen

Seit 18 Monaten hat Mardy Fish auf der ATP-Tour kein Spiel mehr bestritten. Von Herzproblemen und Angstzuständen ausgebremst, hat der ehemalige amerikanische Top-10-Spieler nur ein Ziel: «Ich will mir beweisen, dass ich es noch kann.»

Mardy Fish hebt seine Hände und scheint die Stadionatmosphäre aufzusaugen.

Bildlegende: Grosser Schritt Mardy Fish nimmt am Turnier von Indian Wells teil. Reuters

Er hat geheiratet, ist Vater geworden und muss sich finanziell keine Sorgen machen - für Mardy Fish scheint es so richtig gut zu laufen. Doch der Amerikaner, einst die Nummer 7 der Welt, hat eine schwere Zeit hinter sich.

Im Herbst 2012 diagnostizierten Ärzte bei Fish eine Herzarrhythmie. Es folgte nicht nur das vorzeitige Saisonende, der 33-Jährige begann unter Angststörungen und Panikattacken zu leiden, konnte das Haus nicht mehr alleine verlassen.

«Ein grosser Schritt für mich »

Inzwischen geht es Fish besser. Er habe gelernt, mit gewissen Situationen besser umzugehen, sagte der Amerikaner im Hinblick auf das ATP-Turnier in Indian Wells, wo er - vielleicht ein letztes Mal - auf den Court zurückkehren wird.

«Ich sah mich meiner Chance beraubt, selbst zu bestimmen, wann ich zurücktrete. Ich will mir die Gelegenheit geben, noch einmal zu spielen, auch wenn das für mich ein sehr grosser Schritt ist» so Fish.