Monte Carlo: Kein Schweizer Pflaster

Mit dem ATP-1000-Turnier in Monte Carlo beginnt traditionell die Sandsaison in Europa. Ein Sieg im Fürstentum fehlt noch im Palmarès von Roger Federer und Stanislas Wawrinka.

Stanislas Wawrinka (links) und Roger Federer beim Direktduell in Monte Carlo 2009.

Bildlegende: Unzufriedene Gesichter auf beiden Seiten Stanislas Wawrinka (links) und Roger Federer beim Direktduell in Monte Carlo 2009. Keystone

Roger Federer stand dem Turniersieg in Monte Carlo bereits dreimal sehr nahe. Doch bei seinen 3 Finalteilnahmen in Folge zwischen 2006 und 2008 musste er sich jeweils Rafael Nadal geschlagen geben.

Stanislas Wawrinkas Bestleistung beim Turnier am Mittelmeer datiert von 2009. Sein Siegeszug, bei dem er unter anderem im Achtelfinal Federer in 2 Sätzen schlug, wurde erst im Halbfinal von Novak Djokovic gestoppt.

Djokovic beendet Nadals Dominanz

Ebendieser Djokovic war es auch, der im vergangenen Jahr die unglaubliche Erfolgsserie von Nadal in der Steueroase beendete. Nach 8 Turniersiegen in Folge musste sich der spanische Sandkönig dem Serben 2013 im Final mit 2:6 und 6:7 (1:7) geschlagen geben. Für Nadal war es die erste Niederlage nach 46 Siegen in Folge im Fürstentum.

Mit 7 Top-10-Spielern ist die Besetzung in Monte Carlo hochkarätig. Was es sowohl für Nadal schwer machen dürfte, den Thron im Fürstentum zurückzuerobern, wie auch für Federer und Wawrinka, die Lücke im Palmarès zu schliessen.

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Federers nächster Anlauf in Monte Carlo

1:16 min, vom 12.4.2014

Federer trifft auf Stepanek

Nach einem Freilos in der 1. Runde bekommt es Roger Federer bei seinem ersten Einsatz in Monte Carlo mit Radek Stepanek (ATP40) zu tun. Der Tscheche setzte sich in seiner Auftaktpartie gegen den kroatischen Aufschlagspezialisten Ivo Karlovic 6:1 und 6:2 durch.