Murray: Baby kommt – Björkman geht

«Baby-Alarm» bei Andy Murray einen Monat vor Beginn der Australian Open. Der Schotte könnte das erste Major-Turnier des Jahres verpassen. An Bord ist jedenfalls wieder Trainerin Amélie Mauresmo.

Andy Murray

Bildlegende: Steht vor Veränderungen Andy Murray. Keystone

Während andere das Jahr gemütlich ausklingen lassen, ist Andy Murray auf Achse. Der Schotte bestreitet derzeit die International Premier Tennis League (schlug dort Roger Federer) und bereitet die neue Saison vor.

Björkman muss Mauresmo weichen

Am Mittwoch gab der 28-Jährige die Trennung von Übergangs-Coach Jonas Björkman bekannt. Der Schwede war letzten März für die schwangere Amélie Mauresmo eingesprungen – mit Erfolg. Murray schloss das Jahr auf Rang 2 des Rankings ab.

Murray kündigt Mauresmos Rückkehr an

Nice to have Amelie back in the team out in Dubai. Thanks to Jonas for helping out this year. I enjoyed working with one of the nicest guys on the tour, bring on 2016.

Posted by Andy Murray on Wednesday, December 16, 2015

Dennoch erhält Björkman keinen neuen Vertrag. Murray setzt wieder auf Mauresmo. Das nächste grosse Ziel sind die Australian Open in Melbourne (18. bis 31. Januar).

Murray will Geburt miterleben

Gut einen Monat vor Beginn des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres steht Murrays Teilnahme aber in der Schwebe. Denn die für Anfang Februar geplante Geburt seines ersten Kindes will er nicht verpassen.

«Ich werde nach Hause fliegen, wenn es losgeht. Das steht fest», sagte er gegenüber der Daily Mail.