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ATP-Tour Nadal kämpft sich in den Halbfinal - Djokovic souverän

Rekord-Champion Rafael Nadal steht beim ATP-1000-Turnier von Monte Carlo im Halbfinal. Der Spanier musste sich den 6:2, 2:6, 6:4-Erfolg gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov aber hart erkämpfen. Keine Probleme bekundete hingegen Novak Djokovic.

Rafael Nadal kämpfte sich in den Halbfinal.
Legende: Weiter Rafael Nadal kämpfte sich in den Halbfinal. Reuters

Zunächst deutete nichts darauf hin, dass Rafael Nadal von Grigor Dimitrov während über 2 Stunden gefordert werden würde. So gewann der Rekord-Champion Satz 1 mit 6:2. Doch wie beim bisher einzigen Aufeinandertreffen zwischen den beiden in Rotterdam 2009 vermochte der Bulgare dem Weltranglisten-Fünften aus Spanien einen Satz abzunehmen.

45. Sieg in Folge für Nadal

Damit verlor Nadal in Monte Carlo erstmals seit dem Halbfinal 2011 gegen Andy Murray wieder einen Durchgang. Der 45. Sieg in Serie im Fürstentum geriet aber trotzdem nicht ernsthaft in Gefahr - auch wenn Dimitrov im Entscheidungssatz gar einen Punkt mehr realisierte als Nadal.

Der Sieger der letzten 8 Jahre trifft in der Runde der letzten Vier auf Jo-Wilfried Tsonga, der Stanislas Wawrinka eliminierte.

Djokovic gegen Fognini

Im 2. Halbfinal kommt es zum Duell zwischen Novak Djokovic und Fabio Fognini. Während sich der serbische Weltranglisten-1. klar mit 6:4, 6:3 gegen den Finnen Jarkko Nieminen durchsetzte, überraschte der Italiener Fognini (ATP 32) mit einem 7:6 (7:0), 6:2-Sieg gegen den Franzosen Richard Gasquet.

2 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Wie geht das bloss. Da ist einer monatelang weg von der Tour verpasst zig Turniere wegen einer Knieverletzung und kehrt stärker zurück als je zuvor. Wer nur eine kleine Ahnung von Sport hat erkennt sofort, dass da etwas faul ist. Was geschah wirklich? Wozu diente die Pause, was hat Nadal alles eingenommen. Und ganz zentral, warum hört man nichts mehr vom Fuentes Prozess? Wie kann Spanien sich immer wieder aus diesen Dopingvorwürfen rauswinden und es passiert gar nichts. Nadal dankt.
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    1. Antwort von Thomas Scaher, thun
      Seh ich genau so! Bravo, endlich wird dieses Thema mal wieder fundiert angesprochen. Unsere Journalisten und "Sportkundigen" sprechen lieber von den "Persönlichkeiten" und legitimieren so deren "Trainingseifer".
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