Nadal: «Noch nicht der Moment, mich zu beerdigen»

Nach über siebenmonatiger Verletzungspause feierte Rafael Nadal am Mittwoch beim ATP-Turnier in Viña del Mar ein erfolgreiches Comeback. Mit seiner Leistung gegen Federico Delbonis war der Spanier zufrieden.

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Nadal in Viña del Mar

1:39 min, vom 7.2.2013

«Primär bin ich glücklich, nach so langer Zeit wieder spielen zu können. Ich fühlte mich gut auf dem Platz», sagte der Mallorquiner nach der Partie.

Jetzt gehe es in erster Linie darum, regelmässig zu spielen. «Ich benötige viel Matchpraxis. In einem Ernstkampf kannst du den Körper viel weniger gut kontrollieren als im Training. Ich bin froh, in Chile noch mindestens zwei weitere Partien bestreiten zu können», so Nadal weiter.

Nun gegen einen Landsmann

In der nächsten Runde bekommt es der 26-Jährige am Freitag mit einem Landsmann zu tun. Sein Gegner wird im Spiel zwischen Albert Monañes und Daniel Gimeno-Traver ermittelt. Im Doppel trifft Nadal am Donnerstag an der Seite von Juan Monaco auf das Duo Guillaume Rufin/Filippo Volandri.

Zwei weitere Turniere in Südamerika

Für Nadal ist der Auftritt in Chile der Startschuss zu einer vierwöchigen Südamerika-Tournee. Nach Chile stehen für den «Stier aus Manacor» im Februar in São Paolo (Brasilien) und Acapulco (Mexiko) zwei weitere Sandplatz-Turniere auf dem Programm. 

«Nicht der Moment, mich zu beerdigen»

Obwohl der 7-fache French-Open-Sieger noch nicht allzu weit vorausblicken möchte, schickt er in der L'Équipe eine Kampfansage an die Konkurrenz: «Ich bin nur ein Jahr älter als (Novak) Djokovic und (Andy) Murray. Es ist vielleicht noch nicht der Moment, mich zu beerdigen.»