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ATP-Tour Roger Federer: Nach dem «Reset» zurück zum Erfolg

Nach den Enttäuschungen der letzten Wochen bietet sich Roger Federer beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati die Chance, zum Erfolg zurückzufinden. Trotz der schwierigen letzten Wochen nimmt er das Hartplatzturnier zuversichtlich in Angriff.

Legende: Video Tennis: Roger Federer vor dem Turnier in Cincinnati («sportpanorama») abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.08.2013.

Die überraschenden Niederlagen in Wimbledon, Hamburg und Gstaad haben bei Roger Federer auf das Selbstvertrauen gedrückt. Gleichzeitig machten ihm Rückenbeschwerden zu schaffen. In Cincinnati soll nun der erste Schritt aus der Krise erfolgen.

Cincinnati: Die letzte Bastion Federers

Dass ihm der schnelle Hartplatzbelag im Bundesstaat Ohio liegt, bewies der 32-Jährige mit bisher fünf Turniersiegen. Zuletzt triumphierte er im Vorjahr, als er sich im Final gegen Novak Djokovic durchsetzte. Es ist dies allerdings auch der letzte wichtige Titel, den Federer derzeit noch innehat.

Schmerzfreies Training

Zwar möchte der Weltranglisten-5. nicht von einer möglichen Titelverteidigung sprechen, dennoch ist die Zuversicht gross: «Meinem Rücken geht es wieder viel besser, ich konnte schmerzfrei trainieren», sagte Federer. Er müsse jetzt aber weiter hart arbeiten, um wieder erfolgreich sein zu können. «Wichtig ist, dass ich wieder einmal komplett fit spielen kann. Dann stimmen auch die Resultate wieder.»

Kein Glück bei der Auslosung

Wie bereits in Hamburg und in Gstaad tritt Federer wieder mit seinem neuen, grösseren Racket an. «Ich habe in den letzten Tagen viel mit dem neuen Schläger trainiert und wirklich gut gespielt», bilanzierte der Baselbieter. Viel Zeit zur weiteren Angewöhnung bleibt ihm in Cincinnati nicht. Ab den Achtelfinals könnte Federer hintereinander auf Tommy Haas, Rafael Nadal, Andy Murray und Djokovic treffen.

Federer: «Wieder von unten anfangen»

Ein erneutes frühes Scheitern könnte für Federer bedeuten, dass er in der Weltrangliste bis auf Platz 7 und damit hinter Tomas Berdych und Juan Martin Del Potro zurückfällt. Dennoch setzt er sich nicht unter Druck: «Ich muss jetzt wieder von unten anfangen. Es ist wie ein Reset nach dieser schwierigen Zeit.»

Legende: Video Federers Turniersieg in Cincinnati 2012 abspielen. Laufzeit 03:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.08.2012.

Federer gegen Kohlschreiber

Roger Federer trifft in der 2. Runde in Cincinnati auf Philipp Kohlschreiber. Der Deutsche siegte in der 1. Runde gegen Mardy Fish aus den USA mit 7:5 und 6:2.

25 Kommentare

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  • Kommentar von rdg, goldau
    an ulrich schuller: Ich war selber Spitzensportler. und ich weiss wie schwierig es ist den richtigen Zeitpunkt des Zurücktretens zu bestimmen. War wie Federer. Wenn es nicht mehr läuft dann beginnt man mit Trainerwechsel, dann mit Material dann Ernährung dann Mentaltraining ectr. Irgend einmal musst du aber einsehen das deine Zeit eben abgelaufen ist. Dann willst du alles daran setzten um noch einmal an die Spitze zu kommen um dann abzutreten. Ein unmögliches Unterfangen.
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    1. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      Sie sollen ein Spitzensportler gewesen sein. Dann verraten Sie mir mal Ihren richtigen Namen. Sie können von sich nicht auf andere schliessen! Für Sie mag es ein unmögliches Unterfangen sein. Aber für Federer sicher nicht. Er gewann noch 2012 Wimbledon und Cincinnati. Er hat das Tennisspielen nicht so schnell verlernt.
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    2. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Der Moment des Rücktritts wird bei Federer unweigerlich eines Tages kommen. Allerdings traue ich Federer nach wie vor einiges zu. Er hat während seiner bisherigen Karriere immer wieder längere Phasen, z.T. über Jahre, ohne eigentlichen Trainer oder lediglich mit Teilzeit-Coach, gespielt. Ich denke, er kann seine Situation nach wie vor sehr gut einschätzen. Einige Leute scheinen mit seinen schwächeren Phasen weniger gut umgehen zu können; vielleicht projizieren sie einiges auf ihn?
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  • Kommentar von Ein Hinseher, Kleinbösingen
    Ich staune immer wieder, wieviele Tennis-Experten bei uns wohnen, die einem ausgewiesenen Profi Tipps geben können. Hoffentlich liest RF diese gar nicht erst!
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  • Kommentar von RDG, Goldau
    Ich würde ein bischen vorsichtig sein mit den Prognosen, sonst ist die Entäuschung zu gross. In der momentanen Verfassung kann RF gegen jeden verlieren. Er ist immer am besten wenn er nicht spielt. Also abwarten. Im Moment wäre schon ein Erfolg wenn er die Achtelfinals erreichen würde.
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    1. Antwort von JoJo, SO
      der einstieg wird jedenfalls nicht easy. mag mich an kohlschreiber vs djokovic in paris dieses jahr erinnern. da legte der kohli ziemlich los wie die feuerwehr. sowas habe ich jedenfalls in erinnerung.
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    2. Antwort von rdg, goldau
      an ulrich schuller: Ich bin nicht gegen RF. Aber man muss einiges realistisch betrachten. Man will einfach nicht akzeptieren das RF nicht mehr 20 ist. Man ist nicht gewohnt RF in dieser Position zu sehen. Er bleibt sicher der beste spieler aller zeiten. Aber einmal geht jede ära zu ende.
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    3. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      @rdg: Ihre Ära ist längst vorbei! Äh ... die hat es gar nie gegeben!
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    4. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      @rdg: SIE reden alles schlecht, SIE mögen Federer nicht das merkt man ganz genau! SIE freuen sich schon jetzt darauf wenn Federer morgen gegen Kohlschreiber verlieren sollte. Nur das SIE RECHT haben können. SIE wollen RECHT haben. SIE nur SIE und SIE allein! SIE WOLLEN DAS FEDERER VORBEI IST!
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    5. Antwort von ASS, Bern
      Go Rog! Du packst das!
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