Schweizer Duell mit unterschiedlichen Vorzeichen

In Indian Wells kommt es am Mittwoch zum Schweizer Duell zwischen Roger Federer (ATP 2) und Stanislas Wawrinka (ATP 18). Während sich Federer mit körperlichen Blessuren herumschlagen muss, strotzt Wawrinka momentan nur so vor Selbstvertrauen.

Roger Federers Drittrunden-Match gegen Ivan Dodig (ATP 60) wird man kaum lange in Erinnerung behalten. Zu klar war am Ende das Resultat, zu viele Fehler machten die beiden Protagonisten. Bis zum 3:3 im 1. Satz war das Geschehen sehr ausgeglichen, danach war der fehlerhafte Dodig kein Gradmesser mehr für Federer.

Rücken bereitet Federer Probleme

«Es war ein harter Tag. Ivan trat zu Beginn stark auf und ich hatte in den ersten Games Mühe. Nachdem ich das Break geschafft hatte, habe ich angefangen, besser zu spielen», erklärte Federer nach der Partie. Die Weltnummer 2 machte keinen Hehl daraus, auf dem Center Court an diesem Nachmittag keine Glanzlichter gesetzt zu haben.

Obwohl er spielerisch nicht vollends überzeugen konnte, dürfte Federer eine andere Sache mehr Kopfschmerzen bereiten. Im zweitletzten Game zwickte es ihn im Rücken, er retournierte in der Folge nur noch aufrecht. «Es tut mir sicher gut, dass ich am Dienstag nicht spiele. Das ist mir schon häufig passiert und nichts Neues, ich hoffe, dass es mit den Rückenübungen, Massage und Stretching wieder weggeht», erklärte der 31-Jährige nach dem Match. Der Rücken bereitete Federer in der Vergangenheit schon einige Male Probleme.

Wawrinka: «Zufrieden mit meinem Level»

Ganz anders die Gefühlslage bei Stanislas Wawrinka. Der Romand machte das Schweizer Duell mit einem überzeugenden 6:4, 7:5-Sieg gegen Lleyton Hewitt perfekt. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Level heute Abend», twitterte er kurz nach Spielende.

Der 27-Jährige wird mit viel Selbstvertrauen ins Duell mit Federer gehen. Obwohl er im Head-to-Head mit 1:12 zurückliegt, dürfen sich die Fans auf einen spannenden Match freuen. Wawrinka hat in diesem Jahr gegen Novak Djokovic bei den Australian Open und gegen Tomas Berdych im Davis Cup bewiesen, dass er mit den Allerbesten mithalten kann. Dies wird auch Federer nicht verborgen geblieben sein.

Und dann Nadal

Wer auch immer das Schweizer Duell in Indian Wells gewinnt, auf den Sieger könnte gleich der nächste Brocken warten. Läuft alles nach Plan, treffen Federer oder Wawrinka im Viertelfinal auf Rafael Nadal.