Startpleite in Basel: Raonic rutscht aus

Am 2. Turniertag haben die Swiss Indoors Basel ein grosses Favoritensterben erlebt. Milos Raonic fand in der Weltnummer 91, dem Qualifikanten Ricardas Berankis, seinen Bezwinger. Auch Grigor Dimitrov musste sich nach 3 Sätzen verabschieden.

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Favoritensterben in Basel

1:45 min, aus sportaktuell vom 25.10.2016

Dies die 1.-Runden-Resultate der Dienstagspiele ohne Schweizer Beteiligung:

  • Gilles Muller (Lux/ATP 37) s. Grigor Dimitrov (Bul/ATP 18) 6:7 (9:11), 6:4, 6:4. – Nächster Gegner: Mayer
  • Ricardas Berankis (Lit/ATP 91) s. Milos Raonic (Ka/ATP 4) 3:6, 6:3, 6:3. – Nächster Gegner: Federico Delbonis (Arg/ATP 48)
  • Paolo Lorenzi (It/ATP 38) s. Nicolas Mahut (Fr/ATP 41) 6:4, 7:6 (7:4). – Nächster Gegner: Kei Nishikori (Jap/5)
  • Florian Mayer (De/ATP 55) s. Benoît Paire (Fr/ATP 44) 6:1, 6:7 (2:7), 6:4. – Nächster Gegner Muller
  • David Goffin (Be/ATP 11) s. Marcos Baghdatis (Zyp/ATP 36) 6:4, 7:6 (7:4)

Die Auftritte zweier Basel-Mitfavoriten waren grösseren Leistungsschwankungen unterworfen. Prompt wurden mit Milos Raonic und Grigor Dimitrov die Turniernummern 2 und 6 auf dem falschen Fuss erwischt – dies trotz Satzführung.

Der Qualifikant wächst über sich hinaus

Ricardas Berankis gelang gegen Raonic nach 109 Minuten der ganz grosse Coup. Im Schlusssatz kaufte der litauische Qualifikant dem Kanadier den Schneid ab und kam zu 2 Servicedurchbrüchen.

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Berankis Freudensprung nach dem Coup gegen Raonic

0:50 min, vom 25.10.2016

Berankis wirkte bei seinem Basel-Debüt zunehmend gefestigter. Vor allem bei seinem Aufschlag agierte er verblüffend sicher und musste dem Wimbledon-Finalisten in Umgang 2 und 3 keinen einzigen Breakball zugestehen. Der 26-Jährige hatte Raonic schon vor 2 Jahren in Moskau in 3 Sätzen niedergerungen.

Dimitrov mit Leistungsabfall

Als erster Gesetzter hatte es zuvor am Rheinknie Grigor Dimitrov erwischt. Die Turniernummer 6 aus Bulgarien baute gegen Gilles Muller nach dem im Tiebreak gewonnenen Startsatz merklich ab. So schaffte der 33-jährige Luxemburger die Wende zum 6:7 (9:11), 6:4, 6:4 und nach 2 Startrunden-Niederlagen in Basel (2011 & 2014 an Roger Federer) erstmals den Vorstoss in die Achtelfinals.

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Baghdatis hadert mit der letzten Entscheidung

0:38 min, vom 26.10.2016

Goffin behält die Kontrolle

David Goffin gab sich gegen einen zunehmend stärker aufkommenden Marcos Baghdatis keine Blösse. Obschon der Finalist des Jahres 2014 im 2. Durchgang 2 Satzbälle gegen sich hatte, ersparte er sich einen Umweg. Dank einem überzeugenden Tiebreak zwang er den um 25 Plätze schlechter klassierten Zyprioten nach etwas mehr als anderthalb Stunden mit 6:4 und 7:6 in die Knie.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.10.2016 18:50 Uhr

Resultate