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Startrunde in Halle Müheloser Auftakt von Federer – Zverev scheitert an Coric

  • Roger Federer lässt Aljaz Bedene (ATP 72) keine Chance und siegt mit 6:3 und 6:4.
  • Der Schweizer überzeugt auf (fast) allen Ebenen.
  • Der an Nummer 2 gesetzte Alexander Zverev bleibt gegen Borna Coric (ATP 34) chancenlos.

Es war eine von A bis Z überzeugende Leistung, die Roger Federer zum Auftakt in Halle auf den Rasen zauberte. Der Schweizer brillierte mit einem variantenreichen Spiel: Nicht nur der Aufschlag stellte Bedene vor schier unlösbare Probleme, auch mit dem Slice von Federer hatte der Slowene so seine liebe Mühe.

Legende: Video Die Slices von Federer stellen Bedene vor Probleme abspielen. Laufzeit 0:27 Minuten.
Aus sportlive vom 19.06.2018.

Federer bei eigenem Aufschlag unantastbar

Vor allem der 1. Umgang war eine Machtdemonstration des 9-fachen Halle-Champions. 80 Prozent der 1. Aufschläge landeten im Feld und nur 4 Punkte musste er bei eigenem Service abgeben.

Nach einem 8-minütigen Game nutzte Federer seine 5. Breakchance, um zu Beginn gleich mit 2:0 vorzulegen. Danach bekundete er keine Mühe, den Vorsprung zu verwalten. Bedene kam nur in einem Game von Federer zu Punkten, zu mehr als Einstand reichte es dem 28-Jährigen aber nie.

Nach 71 Minuten war Schluss

Auch im 2. Umgang lief Federer nie Gefahr, den Aufschlag abgeben zu müssen. Zwar spielte Bedene fortan stärker auf, beim Stand von 4:4 realisierte Federer aber das alles entscheidende Break. Nach 71 Minuten verwertete der Titelverteidiger seinen 1. Matchball zum Sieg.

Achtelfinal-Gegner von Federer am Donnerstag ist Benoit Paire (ATP 48). Auch gegen den Franzosen weist er eine makellose Bilanz auf (5:0). Zuletzt überliess er ihm beim Heimturnier in Basel nur gerade 4 Games.

Legende: Video Federer: «Es lief von Anfang an wunderbar» abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.06.2018.

Zverev kommt unter die Räder

Für Alexander Zverev endete das Turnier in Halle mit einer Klatsche in der Startrunde. Der an Nummer 2 gesetzte Deutsche verlor das Youngster-Duell gegen den gleichaltrigen Borna Coric (beide 21-jährig) klar mit 1:6 und 4:6. Erst beim Stand von 1:4 im 2. Umgang fand Zverev einigermassen ins Spiel. Doch der Doppelbreak-Rückstand erwies sich als zu hohe Hypothek.

Sendebezug: SRF zwei, sprotlive, 19.06.2018, 15:45 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Stefano Christen (Xindl)
    @Peter Imber: ich vermute, Ihre Aussagen beziehen sich auf Herrn Röthemunds Kommentar. Ansonsten haben Sie mich gründlich missverstanden.
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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
    Wawrinka brauchte viele Jahre bis er es konstant in die Top-10 schaffte. Ein Jahr mit einer kleinen Ausnahme ununterbrochen in den Top-10 zu stehen, und jetzt erst noch in den Top-3, schafft man nicht ohne Konstanz. Federer schaffte den Durchbruch bekanntlich auch erst mit dem ersten GS-Sieg. Sein grösstes Problem sehe ich längerfristig in der Verletzungsanfälligkeit. Es wäre aber keine Überraschung, wenn er eines der nächsten drei GS-Turniere gewinnt. Kommende 1 bleibt für mich aber Shapovalov.
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  • Kommentar von Stefano Christen (Xindl)
    Wie Sie im Bericht lesen können, ist Zverev gerade mal 21 Jahre alt. Vielleicht geben Sie ihm noch etwas Zeit, bevor sie ihn als "Flop" bezeichnen. (Eigentlich schon anhand des erreichten eine Frechheit)
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