Wawrinka: «Gegen Roger bin ich immer nervös»

Stanislas Wawrinka zeigte sich nach seinem Sieg im Final über Roger Federer glücklich. «Einen Final gegen Roger zu spielen war eine grosse Ehre.» Federer blieb nach der Niederlage gefasst und will das Positive aus Monte Carlo mitnehmen.

Das Endspiel von Monte Carlo war ein Final unter ganz besonderen Vorzeichen. Stanislas Wawrinka und Roger Federer gingen am Vorabend gemeinsam essen und wärmten sich am Sonntagmorgen zusammen ein. «Am Anfang des Spiels waren wir beide entspechend nervös», räumte Wawrinka ein.

Wawrinka erst im zweiten Satz im Rhythmus

Diese Nervosität sei für ihn nicht unerwartet gekommen. «Roger spielt schon so lange an der Spitze, er ist der grösste Spieler aller Zeiten. Deshalb bin ich vor einem Spiel gegen ihn immer nervös.» Erst im zweiten Satz fand Wawrinka daher zu seinem Spiel.

«Mir gelang es plötzlich, meine Schläge so zu spielen, dass Roger das Spiel nicht mehr kontrollieren konnte», analysierte Wawrinka seinen Sieg. Insgesamt sei er glücklich, dass er erstmals ein ATP-1000-Turnier habe gewinnen können. «Für mich ist dieser Titel unglaublich wichtig.»

«Eine harte Niederlage»

Federer hat zwar bereits 21 Titel auf dieser Stufe errungen, der Sieg in Monte Carlos fehlt dem Baselbieter aber noch in seinem Palmarès. «Für mich war die Niederlage hart, weil ich durchaus meine Chancen hatte», sagte Federer. «Am Schluss war Stan aber einen Tick besser als ich und siegte daher verdient.»

Federer machte das verlorene Tie-Break als Schlüssel zur Niederlage aus. «Danach lief es mir von der Grundlinie nicht mehr wie gewünscht.» Insgesamt blieb Federer aber positiv: «Das Spiel war ein Highlight für uns und das Schweizer Tennis.»