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ATP-Tour Wawrinka nach zähem Kampf out

Stan Wawrinka ist beim ATP-1000-Turnier von Paris-Bercy im Achtelfinal ausgeschieden. Der Romand verlor gegen Kevin Anderson nach 2:50 Stunden mit 7:6 (7:2), 5:7, 6:7 (3:7).

Die Niederlage gegen die Nummer 18 der Weltrangliste dürfte den Romand sehr ärgern: Beim Stand von 5:4 im 3. Satz konnte er zum Match aufschlagen und führte 30:0, kassierte aber stattdessen das Rebreak.

Bei 6:5 für Anderson wehrte Wawrinka zwei Matchbälle ab und rettete sich ins Tiebreak, nur um dieses 3:7 zu verlieren.

Dritte Niederlage gegen Anderson 2014

Trotz der 3. Niederlage gegen Anderson im laufenden Kalenderjahr (nach Indian Wells und Toronto) kann Wawrinka auch positive Aspekte aus dem Match ziehen. Er bot eine ansprechende Leistung, schlug häufig gut auf und zeigte etliche sehenswerte Winner. Von 18 Netzangriffen schloss der 29-Jährige deren 15 erfolgreich ab.

Doch auch Anderson spielte stark auf. Der 2,03-Meter-Hüne war ein echter Gradmesser für den zuletzt kriselnden Schweizer. Es entwickelten sich harte Grundlinienduelle. Insgesamt machte der Südafrikaner nur 3 Punkte mehr als Wawrinka.

Wawrinka: «Kein Grund zur Panik»

Der Schweizer kann sich jetzt in Ruhe auf die ATP Finals in London (9. bis 16. November) und den Davis-Cup-Final vorbereiten. «Es gibt keinen Anlass zur Panik. Am Ende der Saison bin ich immer noch unter den besten vier der Welt und habe noch ein Masters und einen Davis-Cup-Final vor mir», sagte Wawrinka nach dem Out in Paris. Wenn er den Davis-Cup-Final gewinne und in London eine gute Rolle spiele, könne das Jahr immer noch fabelhaft enden, so Wawrinka.

Natürlich könne er nicht behaupten, alles sei gut, gestand Wawrinka ein. «Ich gewinne nicht viele Spiele, aber ich kann nicht viel dagegen machen.» Deshalb werde er auch weder am Schläger noch an der Bespannung etwas ändern, verriet er.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 30.10.14 16:00 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Seppli Moser, 8000 Zürich
    blöd, diese Kommentare manchmal. Ich erinnere daran, dass z.B. ein Rosset neben paar Turniersiegen meistens Erstrundenniederlagen hinlegte. Das ist bei einer Weltsportart normal. Es ist nicht jeder ein Federer, Wawrinka ist ein Schweizer Überspieler, der beste den es je gab (Superausnahme Federer zählt nicht)! Eine Frechheit bei einem Grand-Slam Sieger von einer Eintagsfliege zu reden.
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  • Kommentar von Sowieso, Bern
    Keiner zittert (mehr) vor Wawrinka. Wer drei Mal im Jahr gegen diesen Anderson scheitert hat sich definitiv nicht weiterentwickelt. Prognose seiner zweiten und letzten ATP Finals. Out mit null Siegen. Dann verliert die Schweiz noch gegen Frankreich
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  • Kommentar von B. Hauser, Boswil
    Was ich ich so lese... typisch Mensch... Ist einer gut, wird er hoch gejubelt... gehts dann mal alles andere als rund, wird er fallen gelassen wie ein heisse Kartoffel. Ist ja bei Federer nicht anders. Die Aktie Federer hat ja wieder deutlich zugelegt. Was viele wohl nicht merken: Wawrinka hat glaube ich eher Mühe mit den Spielern aus dem Mittelfeld, als mit Top-Spielern. Woran das liegt, weiss ich nicht. Aber abschreiben würde ich Wawrinka sicher nicht. Abgesehen davon, er ist auch nur Mensch.
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    1. Antwort von Gysler A, VD a-f.gysler@bluewin.ch
      @B.Hauser: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber eben, blöde Kommentare von Nörgeler, Neider, Besserwisser, wie z.B. von "Sowieso" Bern, "Unter Anderem" Zürich, die nicht einmal den Mut haben, mit Ihrem Namen aufzutreten, oder auch "Del Bianco" aus Biel, Aug Ernst aus Basel, denen gehört die ROTE KARTE gezeigt. Ohne Stan wäre die Schweiz nicht im Daviscup-Final, Punkt!
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