Wawrinka ohne Mühe weiter

Stanislas Wawrinka ist mit viel Schwung in die Sandplatzsaison gestartet. Am ATP-1000-Turnier von Monte Carlo fegte die Weltnummer 3 den Kroaten Marin Cilic 6:0, 6:2 vom Platz.

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Wawrinkas Einzug in den Achtelfinal

1:04 min, vom 16.4.2014

Nach zuletzt zähen Auftritten zeigte Stanislas Wawrinka mal wieder eine überzeugende Leistung. Der Australian-Open-Champion entledigte sich in Monte Carlo seiner ersten Aufgabe gegen Marin Cilic (ATP 27) mit einem problemlosen 6:0, 6:2.

Nach 45 Minuten war die einseitige Partie zu Ende respektive der Kroate erlöst. Denn der in allen Belangen überforderte Gegner konnte einem in seinem 2.-Runden-Spiel fast leid tun, so krass war er unterlegen. Nicht eine einzige Breakchance stand ihm Wawrinka im 8. Direktduell zu. Bei keiner der fünf vorangegangenen Niederlagen war der fast 2 Meter grosse Cilic so deutlich abgeblitzt.

Kein Nachlassen bei Wawrinka

Stanislas Wawrinka mit einem Blitzsieg.

Bildlegende: Lockerer Auftakt Stanislas Wawrinka brauchte in Monte Carlo gerade einmal 45 Minuten für den Einzug in den Achtelfinal. Reuters

Im ersten Satz, der gerade einmal 18 Minuten gedauert hatte, brachte Cilic kein einziges Mal seinen Aufschlag durch. Er fand gegen die platzierten Returns von Wawrinka einfach kein Rezept. Auf den Zuschauerrängen brachte diese Machtlosigkeit auch seinen prominenten Coach, Goran Ivanisevic, fast zum Verzweifeln.

Erst zu Beginn des 2. Durchgangs konnte sich Cilic endlich sein erstes Game erkämpfen. Doch wer dachte, der 25-Jährige käme nun besser ins Spiel, irrte gewaltig. Wawrinka liess kein bisschen nach und riss das Spiel sogleich wieder an sich. So endete der 2. Satz mit einem 6:2 und damit ebenfalls mit einem deutlichen Verdikt.

In der gesamten Partie nutzte der effiziente Waadtländer von 7 Breakchancen deren 5. Und er überragte mit 22 Punkten auf in der Statistik der Winner-Schläge.

Gegen Almagro erneut klarer Favorit

Wawrinka konnte mit seinem Blitzsieg zum Auftakt am Mittelmeer auch wichtige Energie sparen. Im Achtelfinal wird der Schweizer nun auf Nicolas Almagro treffen, der beim 7:6, 6:3 über Nicolas Mahut (Fr) mehr Widerstand abzuwehren hatte.

Gegen die spanische Weltnummer 28 weist Wawrinka ebenfalls eine positive Bilanz vor. 6 von 10 Vergleichen auf der ATP-Tour konnte er für sich entscheiden - so auch einen in Monte Carlo.

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