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ATP-Tour Wawrinka und Federer: Folgt in Rom die Wende zum Guten?

Während Djokovic, Nadal und Murray zuletzt überzeugten, ist der Formstand von Federer und Wawrinka derzeit ungewiss.

Legende: Video Federer und Wawrinka hoffen auf Besserung abspielen. Laufzeit 1:19 Minuten.
Vom 09.05.2016.

Mit dem ATP-Turnier von Rom steht die Hauptprobe für Roland Garros an. Die Madrid-Finalisten Novak Djokovic und Andy Murray sowie der im Halbfinal knapp gescheiterte Rafael Nadal haben ihre gute Form auf der roten Unterlage unterstrichen. Bei Roger Federer und Stan Wawrinka war zuletzt hingegen sprichwörtlich Sand im Getriebe.

Spielt Federers Körper mit?

Beim Baselbieter spielt derzeit die Gesundheit nicht richtig mit. Nach seiner Knieoperation zu Beginn des Jahres waren es in der spanischen Hauptstadt Rückenprobleme, die ihn an der Turnierteilnahme hinderten. Für Federer geht es in Rom darum, möglichst viel Spielpraxis zu erhalten, bevor es nach Paris geht.

Legende: Video Rom-Halbfinal 2015: Federer schlägt Wawrinka abspielen. Laufzeit 3:14 Minuten.
Vom 16.05.2015.

Nach gutem Start die Baisse

Anders verhält es sich bei Stan Wawrinka. Für den Romand ist Rom bereits das 9. Turnier des laufenden Jahres. Zwar konnte er 2016 schon zwei Trophäen in die Höhe stemmen, doch seit Ende Februar war die Viertelfinal-Qualifikation in Monte Carlo das höchste der Gefühle.

Parallen zu 2015

Der bisherige Saisonverlauf ähnelt demjenigen vom Vorjahr. Mit Turniersiegen in Chennai und Rotterdam sowie dem Halbfinal in Melbourne war Wawrinka verheissungsvoll gestartet, lieferte danach aber bescheidene Auftritte auf Sand. Erst in Rom drang er bis in die Halbfinals vor, wo er an Federer scheiterte. Und kurz darauf gewann der Lausanner in Paris mit einem berauschenden Auftritt gegen Djokovic sein zweites Grand-Slam-Turnier.

Roger Federer dokumentiert seine Anreise nach Rom

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachrichten, 04.05.16, 16:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Struzzo, Bern
    Federer rückt ohne zu spielen auf Platz 2 vor! Man stelle sich vor, er ist 35, muss heuer ständig absagen, spielt gefühlte drei Matches und ist die ATP Nr 2. Das spricht nicht so für Djokovic. Die Konkurenz ist erschreckend schwach im Moment...
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  • Kommentar von Florian Müller, Zürich
    Keine Sorge um Wawrinka, sein letztes Spiel (zur Erinnerung: in Madrid gegen Kyrgios) war nicht schlecht. Und Stan wiederholt seit Jahren, dass er viel lieber best of five spielt, weil ein oder zwei tie-breaks schnell verloren sind. Die Wiederholung vom Sieg 2015 in Roland Garros wäre Top, zufrieden bin ich aber auch bereits mit Viertel- oder Halbfinal. Im Halbfinal wäre er besser als die anderen 252 Teilnehmer, die schon vorher verloren haben ,-)
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Federer hat NIE auf diesem hohen Niveau gespielt, wie Djokovic heute spielt! Das ist der Fakt! Aber niemand will es wahrhaben! Federer kam auch zu seinen angeblich besten Zeiten spielerisch NIE an einen Djokovic von heute heran!
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    1. Antwort von Beat Reuteler, Bützberg
      Ob man es wahrhaben will oder nicht, das ist nur eine Imhof'sche Behauptung. Zunächst sollte diese ein bisschen mit Fakten untermauert werden. Wie wird z.B. "Niveau" in dieser Sportart definiert?
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    2. Antwort von J. Gerster, Aarau
      Ach Herr Imhof. Natürlich spielt der Djoker auf Top Niveau, aber manchmal glaube ich Sie haben den, wie sagen Sie's, "angeblich" besten Federer gar nie gesehen bzw. erkannt, egal Ihr Problem. Aber das Auge spielt da auch eine Rolle: ich sehe Federer und sein Spiel zehn mal lieber als Djokovic oder Nadal, darum hat er auch unglaublich viele Fans rund um die Welt, die ihn immer noch gern siegen sehen. Geht das in Ihren Kopf?
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